Frankfurt/Main (30.1.15)/PK – Wer älter als 40 ist, kennt ihn noch: Manfred Krug, den Schauspieler, der vor fast 20 Jahren auf allen Kanälen für die T-Aktie warb. Und damit auch für’s Aktiensparen insgesamt. Doch seinerzeit versäumten es Aktien-Strategen, auf der Manfred-Krug-Telekom-Welle mitzureiten und die Aktie als Geldanlage populär zu machen. Jetzt, endlich jetzt, holt dies eine neu gegründete Aktion „Pro Aktie“ nach.
Hinter dieser Aktion stehen die comdirect Bank, Consorsbank, DAB Bank und die ING-Diba, flankiert vom Deutschen Aktieninstitut und der Deutschen Börse. Zu ihrem Kick-off präsentierte die Aktion „Pro Aktie“ heute in Frankfurt eine Studie, die bestätigte, was viele ahnten: Bundesbürger halten Aktien für Teufelszeug. So glaubt die Hälfte der Deutschen, daß Aktien nur etwas für Reiche seien. Das ist genauso falsch wie das schlechte Image, das Aktien aus der Sicht der rund 2000 Befragten anhaftet. Eine Aktie sei ein reines Spekulationsobjekt.
Die Aktie nur etwas für Reiche, reines Spekulationsobjekt?! Nun endlich will „Pro Aktie“ mit all‘ diesen fest verankerten Vorurteilen aufräumen und Otto-Normal-Anleger über’s Aktiensparern aufklären und, wenn’s gut läuft, auch zum Aktiensparern hinführen. Dazu hat die Aktion sogar extra einen Tag der Aktie ausgerufen. Und zwar den 16. März. Wahnsinn!
Dass es dabei nicht bleiben darf, wissen die Akteure der Aktion „Pro Aktie“ ganz genau. Denn ihre Studie hat auch offenbart, dass viele Bundesbürger nicht nur ein schiefes Bild von der Aktie haben, sondern auch über Wirtschaft wenig wissen.
- Sie überschätzen die Renditen für klassische Zinsprodukte wie Festgeld, Tagesgeld und Sparbuch, während sie die DAX-Entwicklung der letzten Jahre deutlich zu niedrig bewerten.
- Die Einstellungen zu Geldanlagen stehen einer besseren Aktienkultur im Weg. So wollen mehr Deutsche (49 Prozent) heute lieber gut leben als für morgen vorzusorgen (41 Prozent). 43 Prozent der Deutschen empfinden die persönliche Finanzplanung als notwendiges Übel.
- Die Bundesbürger sind unzufrieden mit ihrer Anlagesituation: 40 Prozent glauben, dass sie ihr Vermögen besser anlegen könnten. Nur 28 Prozent sind davon überzeugt, bereits das Bestmögliche aus ihrem Geld zu machen.
- Fast jeder Zweite (46 Prozent) bezeichnet die Aktie als „reines Spekulationsobjekt“. Die Studie belegt aber: Fast drei Viertel (74 Prozent) der Aktionäre sind keine „Zocker“. Sie handeln höchstens zweimal pro Jahr und halten Aktien, Aktien-ETFs sowie Aktienfonds eher langfristig.
- Auch beim Stichwort Risiko klaffen Vorurteil und Realität auseinander: Während sechs von zehn Befragten die Aktienanlage für die risikoreichste aller Investitionen halten, legt die überwiegende Mehrheit der Privatanleger (71 Prozent) im Jahr 2014 konservativ oder sicherheitsorientiert in Aktien an – und erzielte damit positive Renditen.
Was am 16. März, dem „Tag der Aktie“ läuft:
An diesem Tag entfallen beim Kauf (nicht aber beim Verkauf!!!) aller DAX-30-Aktien und ausgewählter DAX-30-ETFs über den Handelsplatz Börse Frankfurt die Ordergebühren sowie weitere zusätzliche eigene und fremde Entgelte (zum Beispiel Courtage/variable Börsenspesen und börsenplatzabhängiges Entgelt) ab einem Mindestvolumen von 1.000 Euro.

Stay In Touch