Frankfurt/Main (11.2.15)/PK – Wie anfangen? Am besten erst einmal höflich gratulieren. Zum 50. Firmenjubliläum der ING-DiBa-Bank. Und dann auf die Ergebnisse hinweisen, die die Bank im vergangenen Jahr erzielt hat. — Also: Mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 888 Millionen Euro verdiente die ING-DiBa-Bank 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und gleichzeitig so viel wie noch nie. Das Magazin „Euro“ verlieh ihr erneut den (freilich inoffiziellen) Titel „Beliebteste Bank“. Zum achten Mal in Folge. Und die Mitarbeiter kürten sie – wieder – zu einer der besten deutschen Arbeitgeber.

In sein Manuskript vertieft präsentiert ING-DiBa-Vorstandschef Roland Boekhout (rechts) das Rekordergebnis 2014 – Am Podium lauscht unterdessen Finanzvorstand Remco Nieland – Foto: PK
Was will man mehr? Klar, dass ING-DiBa-Vorstandschef Roland Boekhout so weitermachen und die Bank zur führenden Digital-Bank weiterentwickeln will. Er gab die Parole aus „mobile first.“ Das heißt, noch konsequenter auf einfaches online-Banking setzen, noch näher über smartphones und Ipads an den Kunden heranrücken. Dazu paßt die klare Absage an das Filial-Banking. Folglich denkt ING-DiBa-Chef Boeckhout nicht im Traum daran, die Deutsche Postbank zu übernehmen. Die Postbank gilt als kränkelnde Konzerntochter der Deutschen Bank und soll – Gerüchten zufolge – verkauft werden.
Neue Kunden zu gewinnen, fällt der ING-DiBa allem Anschein nach weiterhin ziemlich leicht. Im vergangenen Jahr waren es über 400.000 gewesen, 200.000 Kunden kehrten ihr allerdings auch den Rücken.
Natürlich macht der vor 50 Jahren vom damaligen Chef der IG Bau, Georg Leber, gegründeten einstigen Bank für Spareinlagen und Vermögensbildung AG auch das extrem niedrige Zinsniveau zu schaffen. Doch irgendwie schafft sie es, ihre Zinsmarge nicht allzusehr abmagern zu lassen. Damit das so bleibt, trumpft sie – ähnlich wie in den zurückliegenden Jahren – mit werbewirksamen Maßnahmen auf. Wie etwa damit:
Wertpapiergeschäft: Kunden können Fonds und ETFs ohne Ausgabeaufschlag oder Orderprovision kaufen / mehr Transaktionen und Depots
Die ING-DiBa bietet ihren Kunden ab 1. März 2015 die Möglichkeit, alle Fonds und ETFs im Direkthandel ohne Ausgabeaufschlag oder Orderprovision zu kaufen. Zur Auswahl stehen insgesamt über 5.000 Fonds und ETFs. Das Angebot gilt für Einmalanlagen ab 500 Euro Kurswert und ist unbefristet. Mit dieser Aktion möchte das Institut an den Erfolg im Wertpapiergeschäft aus dem Vorjahr anknüpfen. Die Zahl der Wertpapierdepots stieg bis zum 31. Dezember 2014 um mehr als 40.000 auf über 963.000. Damit ist die ING-DiBa weiterhin der größte Onlinebroker in Deutschland. Die Anzahl der ausgeführten Wertpapiertransaktionen für Kunden erhöhte sich um 8% auf 7,4 Mio.
Spargelder: Bestandsvolumen erreicht Rekordwert
Im andauernden Niedrigzinsumfeld konnte die ING-DiBa dank ausgezeichnetem Service und attraktiver Konditionen das Volumen der Spargelder erneut steigern. Das Bestandsvolumen stieg um 7% auf den neuen Höchstwert von 111 Mrd. Euro.
Baufinanzierungen: Zinssenkung bei den Bereitstellungszinsen
Zum 12. Februar 2015 senkt die ING-DiBa die Bereitstellungszinsen bei Baudarlehen von 3% auf 1,8% pro Jahr. Diese werden zudem bei der Neufinanzierung derzeit erst nach einer Karenzzeit von 12 Monaten berechnet. „Damit dürften wir aktuell bei den Bereitstellungszinsen der günstigste Baufinanzierer sein“, erläutert Roland Boekhout. Das Bestandsvolumen stieg in 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 63 Mrd. Euro.
Verbraucherkredite: Große Nachfrage nach Raten- und Autokredit
Die Kombination aus attraktiven und fairen Produktbedingungen führte im Bereich Verbraucherkredite zu einem neuen Rekordzuwachs. Das bewilligte Volumen betrug 2014 insgesamt 2,1 Mrd. Euro gegenüber 1,7 Mrd. Euro in 2013. Das Bestandsvolumen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 14% auf 4,7 Mrd. Euro. Besonders gefragt war neben dem klassischen Ratenkredit der Autokredit.
Girokonten: Für immer mehr Kunden wird die ING-DiBa zur Hausbank
Einen starken Zuwachs verzeichnete die ING-DiBa auch beim Girokonto. Die Zahl der Girokonten stieg im Vergleich zum Jahr 2013 um 11% auf 1,2 Mio. Im Jahr 2006 zählte das Institut noch weniger als 150.000 Girokonten.
Commercial Banking: Starkes Wachstum des Kreditvolumens
Neben dem Privatkundengeschäft erzielte die ING-DiBa auch im Commercial Banking, dem Unternehmenskundengeschäft, deutliche Zuwächse. Das Volumen der vergebenen Kredite wuchs, einhergehend mit gesteigerter Profitabilität, von 5,4 Mrd. Euro in 2013 auf 8,7 Mrd. Euro im Berichtsjahr 2014. Das zusammen mit dem weltweiten ING-Netzwerk betriebene Geschäft wurde sowohl bei großen Unternehmenskunden in Deutschland als auch bei strukturierten Projektfinanzierungen weiter ausgebaut.
Ausblick: Auf dem Weg zur führenden Digitalbank
Um Bankgeschäfte für ihre Kunden noch einfacher und komfortabler zu machen, hat die ING-DiBa im vergangenen Jahr zahlreiche neue Serviceleistungen erfolgreich eingeführt. Hierzu zählen die Video-Legitimation, mit der sich Neukunden nun auch ohne Post-Identverfahren legitimieren können, und die SmartSecure App, mit der Online- und Mobilebanking ohne TAN-Verfahren möglich ist. „Bankgeschäfte mit der ING-DiBa sind jetzt jederzeit und überall noch bequemer möglich. Wir wollen unsere Services aber noch weiter entwickeln, denn unser Ziel ist es, die führende Digitalbank in Deutschland zu werden“, so Roland Boekhout.


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