Düsseldorf (5.3.15) – Der Markt für Schuldscheine hat sich auf einem hohem Niveau stabilisiert, nachdem er in der Finanzkrise im Jahr 2008 vorübergehend auf über 18 Mrd. € angewachsen war. Viele Unternehmen hatten in dieser Ausnahmesituation Schuldscheine platziert, als traditionelle Finanzierungsquellen gänzlich verschlossen oder nur mit hoher Verzinsung zu haben waren. Für viele mittelständische Unternehmen ist der Schuldschein seither ein erster Schritt, um neue Investoren über die Hausbankenfinanzierung hinaus zu gewinnen und sich im erweiterten Kapitalmarkt zu positionieren.

Tilo Kraus, Head of Financial Markets der IKB: „Obwohl sich der Schuldschein als Finanzierungsinstrument etabliert hat, lag bisher keine Studie vor, die systematisch die Einschätzungen von Unternehmen und Investoren erhoben hat.“ Die jetzt vorgelegte Auswertung von IKB Deutsche Industriebank und FINANCE-Research hat sowohl Emittenten und Investoren einbezogen, als auch Unternehmen, die bisher keinen Schuldschein platziert haben. Die Umfrage fand im Herbst 2014 statt.

Zentrale Fragen waren u.a.: Für welche Unternehmen und Investoren und aus welchen Gründen ist der Schuldschein interessant? Wie sind die Emittenten die Platzierung angegangen? Welches Ergebnis erzielten Emittenten und Investoren hinsichtlich Laufzeiten, Pricing und Covenants? Welche Emittenten sind für Anleger spannend? Welche Faktoren halten Unternehmen und Investoren von der Nutzung des Instruments ab? Insgesamt beteiligten sich 193 Finanzentscheider aus Unternehmen und 218 Investoren an der Umfrage.

Die Studie enthält die Ergebnisse der Umfrage, drei Case Studies zu aktuell erfolgreich abgeschlossenen Schuldschein-Platzierungen und eine Prognose zur weiteren Entwicklung.