ItN Nanovation gewinnt Vertriebspartner nach Entspannung der Beziehungen zum Iran
Saarbrücken (4.8.15) – Die ItN Nanovation AG (ISIN DE000A0JL461) nutzt die Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland sowie anderen westlichen Industrienationen und dem Iran für geschäftliche Aktivitäten in der Region. Entsprechend wurde jetzt mit dem Unternehmen AWAS PJSC ein Vertrag über eine Vertriebspartnerschaft unterzeichnet.
AWAS, ein österreichisch-iranisches Joint Venture mit Hauptsitz in Teheran, wird demnach künftig Lösungen von ItN Nanovation für die Filtration von Oberflächenwasser im Iran vermarkten. AWAS ist auf die Bereiche Wasser, Energie sowie Öl und Gas fokussiert und spezialisiert auf Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Iran und dem deutschsprachigen Raum.
Im Iran besteht in den kommenden Jahren nach Ansicht von Experten erheblicher Nachholbedarf im wasserwirtschaftlichen Bereich. Die Nahrungsmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) beziffert den jährlichen Wasserverbrauch des Landes auf rund 93 Milliarden Kubikmeter. Davon werden etwa 92 Prozent in der Landwirtschaft eingesetzt. Wasserknappheit und Dürren sind ein ernstes und wachsendes Problem, das in den vergangenen Jahren durch die teilweise wirtschaftliche Isolation des Landes verschärft wurde. Durch die erwartete Belebung der Wirtschaftsbeziehungen wird mit erheblichen Nachhol-Investitionen in diesem Bereich gerechnet. ItN Nanovation sieht den Iran nach dem erfolgreichen Markteintritt in Saudi-Arabien im Bereich der Tiefengrundwasserfiltration nun als einen weiteren vielversprechenden Markt für Filtrationslösungen von Oberflächenwasser.
Die Vertriebspartnerschaft mit AWAS erfolgt unmittelbar nach der Reise des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, der vom 19. bis 21. Juli 2015 mit einer Wirtschaftsdelegation in den Iran gereist war. Er hatte dort in Gesprächen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani und mehreren Ministern die Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran bekräftigt.

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