GfK: Umsatz und Ergebnis steigen im ersten Halbjahr
Nürnberg, 14. August 2015 – GfK hat im ersten Halbjahr 2015 einen um 7,1 Prozent höheren Umsatz als im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielt. Das angepasste operative Ergebnis stieg um 3,7 Prozent auf 71,2 Millionen Euro. Die Marge betrug somit 9,5 Prozent (Vorjahreshalbjahr: 9,8 Prozent). GfK-Vorstandsvorsitzender Matthias Hartmann: „Wir sind im ersten Halbjahr organisch leicht gewachsen und haben unser Ergebnis verbessert. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir eine Belebung des Umsatzes, insbesondere durch die großen gewonnenen Medienforschungsaufträge. Wir gehen weiterhin davon aus, unsere Jahresziele zu erreichen.“
Der Umsatz der Gruppe betrug in der ersten Jahreshälfte 747,2 Millionen Euro, somit 7,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zusätzlich zum organischen Wachstum von 0,3 Prozent wirkten Währungseffekte mit 6,7 Prozent positiv auf die Gesamtentwicklung.
Das angepasste operative Ergebnis im ersten Halbjahr betrug 71,2 Millionene Euro. Das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Sektor Consumer Experiences, bei dem während der Neuausrichtung bewusst Umsatzrückgänge in Kauf genommen werden, stabilisiert sich weiter und wird produktiver. Entsprechend der Strategie steigt der Umsatzanteil standardisierter Produkte (inzwischen 43 Prozent) und mehr Daten werden mit digitalen Methoden erhoben. Der Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres stieg um 6,1 Prozent auf 421,4 Millionen Euro (organisch -0,7 Prozent, Währungseffekte +6,8 Prozent). Das Auftragsbuch deutet auf eine weitere Stabilisierung der Umsätze im zweiten Halbjahr hin. Die Profitabilität des Sektors hat sich positiv entwickelt: Die Marge stieg im ersten Halbjahr 2015 um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 5,1 Prozent.
Der Sektor Consumer Choices setzt sein Wachstum fort. Hier stieg der Umsatz in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 324,2 Millionen Euro. Zusätzlich zum organischen Wachstum des Sektors von 1,8 Prozent wirkten hier Währungseffekte mit 6,6 Prozent sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen mit 0,2 Prozent.
Die Marge des Sektors betrug im ersten Halbjahr 18,3 Prozent (Vorjahreszeitraum: 19,4 Prozent). Besonders die Anlaufkosten der Medienforschungsaufträge in Brasilien und Saudi-Arabien wirkten hier auf die Marge. Diese Projekte sollen ab dem vierten Quartal zum Umsatzwachstum beitragen. Entsprechend der strategischen Internationalisierung des Medienforschungsgeschäfts ist GfK mit der Fernseh-, Radio- oder Online-Forschung inzwischen auf allen Kontinenten vertreten. Weitere mehrjährige Medienforschungsaufträge wurden kürzlich in Singapur, Schweden und Polen gewonnen.
Alle Regionen bis auf Nordeuropa wuchsen im ersten Halbjahr organisch. Lateinamerika sowie Asien und Pazifik erzielten das stärkste organische Wachstum.
Die Prognose der Gruppe bleibt unverändert. GfK erwartet für 2015 ein moderates organisches Wachstum und eine Marge zwischen 12,4 und 12,8 Prozent.
Quelle: GfK

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