Steyler Ethik Bank schließt Kohle-Industrie aus
Sankt Augustin (27.11.15) – Die Steyler Ethik Bank verbannt die Unternehmen der Kohle-Industrie aus ihrem Anlage-Universum. „Als nachhaltige Bank engagieren wir uns seit jeher für den Schutz des Klimas und der Umwelt und investieren nur in die Nachhaltigkeitsspitzenreiter jeder Branche. Die Stromerzeugung aus Kohle zählt zu den größten Treibern der globalen Erwärmung. Daher erweitern wir unsere Ausschlusskriterien um den Punkt Kohleförderung“, erklärt Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank. Zugleich unterzeichnet die Bank „Das Versprechen von Paris“ (Paris Pledge for Action). Im Rahmen dieser internationalen Kampagne verpflichten sich Unterzeichner, innerhalb von sechs Monaten einen Kohleausstiegsplan vorzulegen. Die Frist startet mit der 21. UN-Klimakonferenz, die am 30. November in Paris beginnt.
Pionier des nachhaltigen Investments
Die Steyler Ethik Bank verfolgt seit ihrer Gründung im Jahre 1964 eine ethisch-nachhaltige Anlagestrategie. Ein mehrstufiges Verfahren sorgt dafür, dass Investitionen nur in sozial und ökologisch nachhaltige Werte gelenkt werden. „Kohleförderer sind schon jetzt weitgehend aus unserem Anlageuniversum ausgeschlossen. Wenn wir die Kohle-Industrie nun komplett ausschließen, ist das für uns keine Kehrtwende, sondern nur die konsequente Weiterführung des bisher eingeschlagenen Weges“, erklärt Norbert Wolf.
Hinweis:
Die Steyler Ethik Bank nimmt im Vorfeld der 21. UN-Klimakonferenz (30.11. bis 11.12.2015) an einer Fachtagung in Paris teil, in der es um den Einfluss des Finanzsektors auf das globale Klima geht. Auf Einladung von oekom research und der South Pole Group diskutiert Jutta Hinrichs, Nachhaltigkeitsexpertin der Steyler Ethik Bank, unter anderem über Wege, wie sich fossile Brennstoffe komplett aus dem Anlage-Portfolio verbannen lassen.

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