Insee, Instat, und ifo erwarten einen BIP-Anstieg im Eurogebiet von 0,4 Prozent je Vierteljahr
München, Paris, Rom (12.4.16) – Die Wirtschaftsleistung im Eurogebiet wird sich in den ersten drei Quartalen des Jahres um jeweils 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal erhöhen. Das erwarten die drei Forschungsinstitute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Treiber der Entwicklung ist eine dynamische inländische Nachfrage. Der Konsum der privaten Haushalte dürfte sich um jeweils 0,5 Prozent erhöhen und wird angeregt durch die zunehmende Beschäftigung und die niedrigen Ölpreise. In Deutschland dürfte der Zustrom von Flüchtlingen die Staatsausgaben und die Sozialtransfers erhöhen. Die Investitionen im Eurogebiet werden in den ersten drei Quartalen aufgrund einer steigenden Kapazitätsauslastung und niedriger Kreditzinsen beschleunigt von 0,5 auf 0,7 Prozent zunehmen. Unter den Annahmen eines Rohölpreises von 40 Dollar pro Fass und eines Eurokurses bei 1,12 Dollar dürfte die Inflationsrate auf 0,3 Prozent im dritten Quartal steigen.

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