Frankfurt/Main (9.5.16)/PK – Nein, über krumme Cum-Cum oder Cum-Ex-Geschäfte, in die die Commerzbank verwickelt sein soll, ging es an diesem Vormittag nicht. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer hatte zum Konjunktur-Frühstück eingeladen. In den 50. Stock des Commerzbank-Hochhauses. Vom einmaligen Blick über das von hier oben winzig wirkende Frankfurt ließen sich die bewirteten Journalisten nur kurz ablenken. Viel interessanter war nämlich, was Jörg Krämer zur Konjunktur, Geldpolitik der EZB und Entwicklung am Immobilienmarkt zu sagen hatte. In eltichen deutschen Großstädten, die Krämer freilich nicht nannte, zeichnet sich nach seinen Worten „eine Überhitzung bei den Häuserpreisen ab.“ Freilich „noch keine Preisblase“. Der EZB traut Krämer zu, noch einmal die Leitzinsen zu senken und den ohnehin schon negativen Einlagenzins weiter von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent zu stutzen. Überdies hält es Krämer für möglich, dass die EZB ihr Anleihekaufprogramm über den März 2017 hinaus verlängern wird.

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