EthikBank unterstützt Bank für Gemeinwohl –

Österreichs erste ethische Alternativbank entsteht und wir helfen mit!

Eisenberg/Frankfurt/Main (18.5.16) – Zum ersten Mal entsteht in Österreich eine Alternativbank, die den Bürger/-innen des Landes gehören wird und die sich dem Gemeinwohl verschreibt: die Bank für Gemeinwohl. Sie lehnt Spekulation sowie intransparente Finanzprodukte ab und besinnt sich auf das ursprüngliche Kerngeschäft von Banken: Sparen, Kredite, Zahlungsverkehr.

Diese Bank wird Kredite nur an Unternehmen vergeben, die Gemeinwohlorientierung nachweisen – nach Kriterien wie Ökologie und Nachhaltigkeit. Jeder Anleger erfährt zudem, was mit dem anvertrauten Geld geschieht. Eine freie Genossenschaft trägt die zukünftige Bank und stellt das Startkapital zu Verfügung. Seit dem Sommer 2015 haben bereits 3500 Genossenschafter mehr  als 2,5 Mio Euro bereit gestellt. Die EthikBank gehört nun auch zum Kreis der Unterstützer.

„Das Projekt „Bank für Gemeinwohl“ hat uns von Anfang an begeistert.“, sagt Klaus Euler, Vorstandsvorsitzender der EthikBank. „Durch ihre ethische Anlagepolitik, den Verzicht auf Finanz-Spekulationen und der Verpflichtung zu bedingungsloser Transparenz übernimmt die Bank Verantwortung in der Wirtschaft, für die Gesellschaft und für die Umwelt. Sie verfolgt damit die gleichen ambitionierten Ziele wie die EthikBank.“  

Im Rahmen der letzten Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, das Projekt mit 5000,00 € zu unterstützen um so aktiv einen Wandel am österreichischen Finanzmarkt zu begleiten. „Gelingen kann dies nur gemeinsam.“, ergänzt Euler. „Als Genossenschaftsbank ist es für uns selbstverständlich, das Engagement unserer Kollegen in Österreich zu unterstützen. Einmal mehr passen auch hier Raiffeisens Worte: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Wir hoffen, dass noch viele Menschen unserem Beispiel folgen und fleißig Anteile zeichnen werden. Wann hat man denn schon einmal die Gelegenheit eine Bank mitzugründen?“

Das Projekt hat innerhalb des letzten Jahres große Dynamik gewonnen und bereits in kurzer Zeit über 2,5 Mio Euro Kapital sammeln können. 6 Mio werden  benötigt, um die Banklizenz bei der Finanzmarktaufsicht zu beantragen. Dieses Ziel soll ausschließlich mit Hilfe und Kraft der Bürger/-innen Österreichs erreicht  werden, ohne große Financiers im Rücken. Ab 200 EUR kann jeder Bürgerin, und jede juristische Person, auch mit Sitz in Deutschland und in der Schweiz, mitgründen.