GAM: Zuverlässige Renditen in Nullzinswelt –
Star Credit Opportunities Fonds feiern ihr
fünfjähriges Bestehen
Genf (28.7.16) – Im Juli 2016 feiern die drei erfolgreichen, von Atlanticomnium SA in Genf verwalteten GAM Star Credit Opportunities Fonds (EUR, USD und GBP) ihr fünfjähriges Bestehen. Obwohl die Fonds in dieser Zeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert waren, zeigten sie eine gute Performance. Zu den Herausforderungen zählten unter anderem die Krisen in der Eurozone, die Konjunkturverlangsamung in Russland, Sorgen über die chinesische Wirtschaftsentwicklung und die jüngsten politischen Turbulenzen nach dem britischen Brexit-Votum. In den fünf Jahren seit der Auflegung der Fonds profitierten die Anleger von einer Gesamtrendite von 53 Prozent beim EUR-Fonds, 60 Prozent beim GBP-Fonds und 44 Prozent beim USD-Fonds[1].
Die Fonds bescherten den Anlegern attraktive annualisierte Renditen – und lieferten so genau das, wofür sie konzipiert wurden. Seit ihrer Auflegung im Jahr 2011 werden die Portfolios vom gleichen Team – bestehend aus Anthony Smouha und Grégoire Mivelaz – verwaltet. Im Zentrum ihrer Anlagephilosophie steht die Tatsache, dass Investment-Grade-Unternehmen kaum je Zahlungsausfälle erleiden. Demzufolge sind auch die nachrangigen Anleihen solcher Unternehmen nur äußerst selten von Zahlungsausfällen betroffen. Dies ist genau das Segment, auf welches sich das Team konzentriert. Durch die Beteiligung an Emissionen nachrangiger Anleihen von qualitativ hochwertigen Unternehmen kann das Team bei gleich hohem Ausfallrisiko von den höheren Renditen dieser Papiere profitieren.
Was erwartet Anleger in den nächsten fünf Jahren?
Das derzeitige Niedrigzinsumfeld könnte wesentlich länger andauern, als die Marktteilnehmer erwarten. In dieser Hinsicht ist es aufschlussreich, die Veränderungen der Leitzinsen der wichtigsten Industriestaaten in den letzten Jahrzehnten ins Auge zu fassen. Ein besonderes Beispiel ist Japan: Dort sanken die Zinsen vor etwa 20 Jahren nahezu auf null Prozent und verharren bis heute auf diesem Niveau. Anthony Smouha erklärt: „Da Staatsanleihen praktisch keine Renditen abwerfen, sind die mit unseren Anleihen verknüpften Coupons inzwischen wertvoller denn je. Natürlich werden die Zinssätze irgendwann wieder steigen, doch schon ein Renditeanstieg bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen um nur 20 Basispunkte würde ausreichen, um den gesamten Jahresertrag dieser Papiere auszulöschen. Angesichts der Verzinsung von sechs Prozent wird uns dieses Rendite-Polster in unseren Portfolios noch sehr nützlich sein, wenn die Zinsen zu steigen beginnen. Dieses Polster kann selbst einer wesentlich aggressiveren geldpolitischen Straffung standhalten, während unsere Anleihen mit variabler Verzinsung sogar von einer Zinserhöhung profitieren und dadurch eine entsprechende Absicherung bieten.“
Grégoire Mivelaz fügt hinzu: „Die Anleiheanleger suchen heute verzweifelt nach Renditemöglichkeiten. Nachrangige Anleihen von qualitativ hochwertigen Unternehmen können ihnen diese Rendite bieten, während die Renditen von Aktien das Risiko mit sich bringen, Anleger zu enttäuschen. Zwar haben sich Anlagen in nachrangigen Anleihen stets gelohnt, aber ihre höheren Erträge wiesen gleichzeitig auch geringere Differenzen zu herkömmlichen Anleihen auf. Heute lässt sich jedoch mit nachrangigen Anleihen ein Mehrfaches der Renditen von vorrangigen Anleihen erzielen. Dadurch kann man mit dem gleichen Kapitaleinsatz möglicherweise einen dreimal so hohen Jahresertrag erzielen. Das macht für Institutionen oder Privatanleger, die nach Erträgen streben, einen gewaltigen Unterschied.“
Atlanticomnium – eine Boutique mit Vorreiterrolle bei der Anlage in nachrangigen Anleihen
Der Ansatz von Atlanticomnium besteht seit ihrer Gründung durch Richard Smouha im Jahr 1976 darin, Anleiheanlagen zu finden, die das beste Potenzial für künftige Renditen bieten, aber im Augenblick fehlbewertet sind. Es ist allgemein bekannt, dass der Grund für eine Fehlbewertung häufig in der Wahrnehmung der Anleger zu suchen ist. Etwas wird als risikoreich angesehen, weil sich keiner die Mühe macht, den Wert richtig zu analysieren. Zu Beginn war dies bei Wandelanleihen der Fall, später auch bei anderen Wertpapieren wie Doppelwährungsanleihen, ewigen Anleihen und Floating Rate Notes (Anleihen mit variabler Verzinsung).
1985 begann die Kooperation mit GAM mit der Auflegung eines Anleihefonds. Richard Smouhas Sohn, Jeremy Smouha, gehörte 1983 zu den Gründungsmitgliedern von GAM. 1992 schloss sich Anthony Smouha dem Unternehmen an, um bei der rasanten Expansion des Geschäfts mitzuhelfen, und übernahm dabei das Co-Management der Fonds. 2009 stieß Grégoire Mivelaz zum Unternehmen, um die Investmentkapazitäten des Unternehmens weiter auszubauen. Im Jahr 2011 wurden die GAM Star Credit Opportunities Fonds im UCITS-Format aufgelegt. Diese Fonds beruhen auf der gleichen Anlagephilosophie wie die ursprünglichen Offshore-Fonds. Dank der Vertriebsstärke von GAM wuchs das verwaltete Vermögen bis Juli 2016 auf über 2,6 Milliarden US-Dollar.

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