Ifo: Fuest lobt Schäubles Steuersenkungspläne
München (6.9.16) – Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Steuersenkungspläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble begrüßt und ihn gleichzeitig ermuntert, etwas mehr zu tun. „Der Vorschlag weist in die richtige Richtung“, sagte Fuest am Dienstag in München. „Die Begrenzung des Betrags auf 15 Milliarden Euro und die Kombination mit einer Kindergeld-Erhöhung heißt allerdings, dass der Mittelstandsbauch nur wenig flacher wird. Um den Anteil der Steuern an der Wirtschaftsleistung nur konstant zu halten, müsste die Entlastung etwas höher ausfallen und bei 18 Milliarden Euro liegen.“
Ohoven: Mehr Mut, Herr Schäuble!
Berlin (6.9.16) – Zu der vom Bundesfinanzminister angekündigten Mini-Steuersenkung erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven:
„Die von Herrn Schäuble angekündigte Mini-Steuersenkung enttäuscht in doppelter Hinsicht. Die geplante Anpassung von Grundfreibetrag, Steuertarif und Kinderfreibetrag ist nicht mehr als ein Trostpflaster. Und selbst darauf müssen Bürger und Betriebe noch bis nach der Bundestagswahl warten. Die Bundesregierung könnte die Steuerzahler sofort wirkungsvoll entlasten – indem sie den Solidaritätszuschlag ohne Wenn und Aber abschafft. Deshalb: mehr Mut, Herr Schäuble!“
IKB: Wachstum überdurchschnittlich
Düsseldorf (6.9.16) – Die Erwartungen für die deutsche Konjunktur liegen mit einem BIP-Wachstum von 1,7 % für 2016 und über 1 % für 2017 durchaus über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Doch für das Verarbeitende Gewerbe deuten solche Wachstumsraten bereits auf ein herausforderndes Umfeld hin, vor allem, weil der private Konsum, und damit der Dienstleistungssektor, einen wichtigen Wachstumsbeitrag liefert und Investitionsausgaben eher rückläufig sind. Da auch für die Weltwirtschaft von keiner synchronen Erholung der Wachstumspole ausgegangen werden kann, ist weiterhin nicht von einem grundsätzlichen und breit aufgestellten Konjunkturaufschwung im Verarbeitenden Gewerbe auszugehen. Die Seitwärtsbewegung in bedeutenden Branchen wie dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Chemie sollte sich demnach fortsetzen, während die Autom

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