Finanzmarktregulierung im EWR: Auch 2017 werden zahlreiche neue Regulative auf EU‐Ebene beschlossen Recht umzusetzen sein.

 

Vaduz (13.1.17) – Marktteilnehmer erfahren beim Bankrechtsforum, mit welchen Neuigkeiten sie 2017 rechnen müssen. Erörtert wird ausserdem, wie die angesprochenen Regulative auf EU‐Ebene beschlossen und in das EWR‐Abkommen übernommen werden. Im Anschluss wird erläutert, wie dernationale Umsetzungsprozess konkret funktioniert. Es wird aufgezeigt, welche Schritte gesetzt werden müssen, bis eine neue Regulierung national in Kraft tritt.

Wie wichtig die laufende Beobachtung der EU‐Regulierungsebene ist, hat gerade das vergangene Jahr deutlich werden lassen. In einem weiteren Vortrag wird daher aufgezeigt, wie ein solcher Monitoringprozess funktioniert und welche Aspekte dabei zu beachten sind.

Die voranschreitende Europäisierung der Finanzmarktregulierung hat zudem mehrere praktisch relevante Fragestellungen aufgeworfen, die zum Abschluss der Veranstaltung diskutiert werden: So wird etwa der zunehmende Einfluss der europäischen Grundrechte auf die nationale Rechtsanwendung beleuchtet und dargelegt, welche Umsetzungsspielräume für die innerstaatliche Gesetzgebung verbleiben.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Experten aus Banken und Wertpapierfirmen, Angehörige der Finanzmarktaufsicht, Rechtsanwälte, Treuhänder, Berater, Finanzintermediäre und Wissenschaftler mit Interesse am Finanzplatz Liechtenstein und/oder an der Regulierung von Banken und Wertpapierfirmen.