IKB: Stimmungsumschwung birgt Risiken für US-Konjunktur
Düsseldorf (31.3.17) – Mit dem Scheitern der Gesundheitsreform haben die Zweifel an der politischen Handlungsfähigkeit von Donald Trump zugenommen. Eine Korrektur am Höhenflug des US-Unternehmer- und Konsumentenvertrauens ist wahrscheinlicher geworden. Die zugrundeliegenden Indices sind vor allem aufgrund von Erwartungen über den Konjunkturausblick infolge von Trumps Wahlsieg auf Niveaus angestiegen, die eine deutlich bessere Konjunkturentwicklung benötigen, als sie aktuell in den USA zu finden ist. Dies unterstreicht die Bedeutung der anstehenden Steuerreformen und erhöht das aktuelle Prognoserisiko für das BIP der USA, insbesondere für die Jahre 2018 und 2019.
Die Umsetzung der Reformen ist nicht nur nötig, um die Erwartungen einzufangen, sondern auch, um die Wirtschaftsdynamik durch fiskalische Stimulierungspolitik in den nächsten beiden Jahren anzukurbeln. Dies könnte der Fed Raum für sukzessive Zinsanstiege bis auf ein Niveau von 3 % geben. Die IKB bleibt bei ihrer Wachstumsprognose für die USA von 2,3 % in diesem Jahr. Auch rechnet sie weiterhin mit einer tendenziellen Schwäche des US-$.

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