SMA erzielt im ersten Quartal 2017 hohen Netto-Cashflow
und steigert Nettoliquidität
Niestetal (11.5.17) – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte im ersten Quartal 2017 in einem schwierigen Marktumfeld Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 1,7 GW (Q1 2016: 2,1 GW) und erzielte einen Umsatz von 173,2 Mio. Euro (Q1 2016: 248,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) sank auf 15,9 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 9,2 Prozent; Q1 2016: 41,3 Mio. Euro, 16,6 Prozent). Umsatz und Ergebnis lagen innerhalb der am 29. März 2017 veröffentlichten Prognose des Vorstands. Hauptumsatzträger waren die Segmente der gewerblichen PV-Anlagen (Commercial) und der solaren Großkraftwerke (Utility). Zu den wichtigsten Märkten gehörten Nordamerika, Japan, Indien, Großbritannien und Deutschland.
Das Konzernergebnis belief sich im ersten Quartal 2017 auf 6,3 Mio. Euro (Q1 2016: 18,8 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug somit 0,17 Euro (Q1 2016: 0,54 Euro). Trotz des gesunkenen Umsatzes erwirtschaftete SMA einen hohen operativen Cashflow von 41,6 Mio. Euro (Q1 2016: 55,5 Mio. Euro) und baute die hohe Liquiditätsreserve weiter aus. Die Nettoliquidität stieg auf 413,1 Mio. Euro (31.12.2016: 362,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 49,5 Prozent (31.12.2016: 48,3 Prozent). Damit weist SMA weiterhin eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Eine langfristige Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro unterstreicht die „Investment Grade“-Bonität der SMA.
„Das erste Quartal 2017 war von einem hohen Preisdruck in allen Märkten und Segmenten sowie schlechten Witterungsbedingungen in wichtigen Absatzmärkten geprägt. Gleichzeitig entwickelte sich der Auftragseingang sehr positiv und belief sich im ersten Quartal auf das 1,4-Fache des Umsatzes. SMA verfügte per 31. März 2017 über einen Auftragsbestand von rund 626 Mio. Euro, davon entfielen rund 232 Mio. Euro auf das Produktgeschäft. Der Umsatz und Auftragsbestand der ersten drei Monate entspricht rund der Hälfte des vom Vorstand prognostizierten Jahresumsatzes“, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. „Darüber hinaus werden wir in den kommenden Monaten weitere kostenoptimierte Produkte und Lösungen in die internationalen Solarmärkte einführen und unseren Kunden auf den bevorstehenden Leitmessen innovative Lösungen, unter anderem für ein umfassendes, voll automatisches Energiemanagement über verschiedene Sektoren hinweg, vorstellen. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir dementsprechend trotz eines anhaltend hohen Preisdrucks eine deutlich bessere Geschäftsentwicklung.“
Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands bestätigt der SMA Vorstand die am 26. Januar 2017 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017. Sie sieht bei einem Umsatz von 830 Mio. Euro bis 900 Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 70 Mio. Euro bis 90 Mio. Euro vor. Durch einen hohen operativen Cashflow wird die Nettoliquidität bei 400 Mio. Euro bis 450 Mio. Euro liegen.

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