ING-Gruppe: Ralph Hamers ist der
EUROPEAN BANKER OF THE YEAR 2016
Frankfurt/Main ( 24.5.17) – Die Journalistenvereinigung „The Group of 20 + 1“ hat Ralph Hamers (geb. 25.05.1966), Chief Executive Officer der ING Groep, zum „European Banker of the Year 2016” gewählt. Diese Auszeichnung wird seit 1994 jährlich von der „The Group of 20 + 1“ vergeben. Die Gruppe ist eine Vereinigung führender internationaler Wirtschafts- und Finanzjournalisten in Frankfurt am Main.
Begründung:
Die ING Groep hat sich in den zurückliegenden Jahren neu und solide aufgestellt, nachdem sie in der Finanzkrise durch den Staat aufgefangen werden musste. Während alle Hilfsgelder zurückgezahlt wurden, hat sich die Gruppe einer umfangreichen und erfolgreichen Umstrukturierung unterzogen.
Ralph Hamers arbeitet seit 1991 für ING, seit 2013 steht er an der Spitze des niederländischen Finanzinstituts. Unter seiner Führung wurde ING ein rigoroser Sparplan verordnet. Dazu gehörte die Abspaltung der Versicherungssparte, die aufgrund der Staatshilfe auf den Weg gebracht werden musste. Der ehemalige Banken- und Versicherungsriese konzentriert sich künftig auf das Bankgeschäft in Europa sowie ausgewählten Wachstumsmärkten. Dabei setzt Hamers voll auf Digitalisierung.
Die Erfolge sind deutlich sichtbar.
Auch im Jahr 2016 konnte die ING erneut ein deutliches Ergebnisplus erzielen. Die Zahlen lagen wiederholt über den Markterwartungen. So stieg der Nettogewinn um 16 Prozent auf mehr als 4,6 Milliarden Euro. Dabei profitierte das Institut auch von einer weiter gesunkenen Risikovorsorge. Diese ging im vergangenen Jahr um 28 Prozent auf 974 Millionen Euro zurück. Die Kosten für den Abbau von weiteren 5.800 Stellen im Zuge des umfangreichen Konzernumbaus sowie für Rechtsstreitigkeiten konnten durch das starke Kundenwachstum sogar überkompensiert werden. So konnte die ING allein im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen neue Kunden gewinnen. Damit setzt die ING Groep eine eindrucksvolle Wachstumsstory fort. Diese zeigt sich auch bei der deutschen Tochter ING-DiBa.
Gegen den Branchentrend hat die deutsche Tochter der ING auch für das Geschäftsjahr 2016 wieder ein Rekordergebnis erzielt. Nach Steuern stieg das Ergebnis um 14 Prozent auf 859 Millionen Euro. Gemessen an der Kundenzahl ist die ING-DiBa damit schon heute die drittgrößte Bank in Deutschland. Dabei fungiert die ING-Diba als reine Onlinebank ohne Filialnetz.
Unter der Führung von Hamers hat die ING kräftig in das Online-Banking investiert und deutlich früher als viele ihrer Wettbewerber auf die Digitalisierung des Banking gesetzt. In den kommenden fünf Jahren sollen weitere 800 Millionen Euro in die Digitalisierung der Geschäftsprozesse investiert werden. Die Bank überzeugt mit zukunftsweisenden Anwendungen und folgt neuen technologischen Trends konsequent.

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