Daimler unterstreicht sein Engagement auf dem chinesischen Markt mit dem 5. Nachhaltigkeitsdialog

Peking (15.9.17) – Am 15. September fand in Peking der 5. Daimler China-Nachhaltigkeitsdialog statt, bei dem rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Industrieverbänden die Heraus-forderungen der Nachhaltigkeit erforschten. Nachhaltige Entwicklung ist für Daimler ein wichtiges Thema, und seit 2010 ist der China-Nachhaltig-keitsdialog eine zentrale Plattform für den Dialog mit chinesischen Stakeholdern, die die Entwicklung des Unternehmens begleiten.

„Da wir in China immer stärker verwurzelt sind, arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern kontinuierlich an einer nachhaltigen Entwicklung“, so Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für die China-Aktivitäten. „Unsere Bemühungen um eine umweltbewusste Produktion, die Entwicklung lokaler Talente und unsere sozialen Programme zur Förderung des Wohlergehens der chinesischen Gesellschaft gehen mit unserer Geschäftsentwicklung einher.

Beim Daimler Nachhaltigkeitsdialog führen wir diese Aspekte zusammen und diskutieren mit unseren Stakeholdern, wie wir hier in China eine nachhaltige Entwicklung fortsetzen können.“

„Bei Daimler ist Nachhaltigkeit ein Schlüsselfaktor für unseren Erfolg. Corporate Social Responsibility ist und bleibt ein wichtiger Teil unserer Strategie. Neue Technologien, die die Automobilindustrie verwandeln, werden einen tiefgreifenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Volkswirtschaften von morgen haben“, erklärte Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Integrität und Recht, sowie Co-Chairman des Daimler Sustainability Boards. „Indem wir zusammen mit unseren lokalen Partnern, Stakeholdern und Experten Ideen entwickeln und diskutieren, können wir Lösungen für künftige Herausforderungen schaffen, von gemeinsamen Standards und rechtlichen Aspekten bis hin zu gesamtgesellschaftlichen Fragen.“

Liu Meng, Leiterin Asien und Ozeanien bei United Nations Global Compact, sprach in ihrer Keynote darüber, wie Firmen durch Innovationen den Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beschleunigen können. Als weltweit wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Corporate Governance bildet UN Global Compact einen wichtigen Rahmen für die Nachhaltigkeitsinitiativen bei Daimler. Das Unternehmen war eines der ersten, das den UN Global Compact im Jahr 2000 unterzeichnete, und ist Teil von dessen LEAD-Gruppe. Daimler richtet seine Geschäftstätigkeit an den Prinzipien des UN Global Compact aus.

Im Verlauf des Tages teilten sich die Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen – Automobilwirtschaft, Umwelt, Personal sowie Integrität und Recht –,
um über Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren. Mit Vertretern des
Daimler Managements tauschten sich die Teilnehmer in diesen Gruppen
über zukünftige Nachhaltigkeitsmöglichkeiten aus.

Darüber hinaus stellte Daimler Greater China im Rahmen des Nachhaltigkeitsdialogs seinen Nachhaltigkeitsreport für China vor.

 

Daimlers Engagement für eine nachhaltige Entwicklung in China

Daimlers lokales Engagement beginnt mit der Förderung der chinesischen Automobilindustrie. Im Juni dieses Jahres haben sich Daimler und BAIC darauf verständigt, die strategische Zusammenarbeit für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb weiter zu stärken und rund 5 Milliarden RMB (rund 655 Millionen Euro) in die Produktion batterieelektrischer Fahrzeuge und die Batterielokalisierung bei Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) zu investieren. Die Fertigung bei BBAC wurde auch nachhaltiger: 2016 wurden 13% weniger Energie pro produziertem Fahrzeug verbraucht als 2015, und die höhere Effizienz brachte eine Ersparnis über 10 Millionen kWh Strom. Dies wurde teilweise durch den verstärkten Einsatz von energieeffizienten Geräten und neuen, intelligenteren Produktionsmethoden erreicht. car2go, Daimlers Car-Sharing-Service in China, hilft, städtische Staus zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern. Bis August fuhren die Kunden in China über 11,7 Millionen km – genug, um die Welt fast 300 Mal zu umrunden.
Daimlers Nachhaltigkeits- und Ausbildungsprogramme in China wurden im Laufe der Jahre ausgebaut. Die Daimler Berufsausbildung in China feierte im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit 2006 wurden mehr als 5.000 Jugendliche und rund 130 Lehrkräfte ausgebildet. In Zusammenarbeit mit 22 Berufsschulen im ganzen Land bietet Daimler ein duales Konzept, das sowohl theoretische als auch praktische Ausbildung bietet, zum Beispiel in Produktionsbetrieben oder After-Sales-Abteilungen von Mercedes-Benz Händlern. Seit 2007 unterstützt Mercedes-Benz kontinuierlich die soziale Entwicklung Chinas. Zusammen mit Händlerpartnern hat das Unternehmen eine Gesamtfinanzierung von über 100 Millionen RMB (über 12 Millionen Euro) für seine CSR-Projekte erreicht, die insgesamt über einer Million Menschen zugutegekommen sind.

Die Straßenverkehrssicherheit ist für Daimler als Automobilpionier von großer Bedeutung. Als Teil der weltweiten „Safe Roads“ Initiative konzentriert sich die lokale Safe Roads Initiative China darauf, die Öffentlichkeit für Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Beim Nachhaltigkeitsdialog in Peking wurden den Teilnehmern bei der Safe Roads China Ausstellung die verschiedenen Programme der Initiative vorgestellt.