Depotbanken: Verwahrtes Fondsvermögen steigt 2017 um 8 Prozent

Frankfurt/Main (24.3.18) – Das Vermögen der bei den Depotbanken verwahrten Assets von deutschen Fonds ist 2017 um 8 Prozent gestiegen. Insgesamt betreuten die 41 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2017 ein Netto-Vermögen von rund 2 Billionen Euro.

Die Liste führt BNP Paribas Securities Services Frankfurt mit einem

Vermögen von 431 Milliarden Euro an. Es folgen die State Street

Bank mit 289 Milliarden Euro und die DZ Bank mit 209 Milliarden

Euro. Die zehn größten Verwahrstellen haben einen Marktanteil von

90 Prozent. 37 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds

mit einem Vermögen von 1,9 Billionen Euro tätig, 11 mit

offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 179 Milliarden

Euro. Im Segment der geschlossene Investmentfonds, die nach den

Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuten

zum Jahresende 14 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 13,3

Milliarden Euro. Davon entfallen 12 Milliarden Euro auf 282 geschlossene

Sachwertefonds und weitere 1,3 Milliarden Euro auf 56

geschlossene Wertpapier- und Beteiligungsfonds. Die Statistik bildet

damit den deutschen Markt für KAGB-konforme geschlossene

Investmentfonds fast vollständig ab.