Deka-Gruppe: Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgeweitet
Frankfurt/Main (17.4.18) – Die Deka-Gruppe hat ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgeweitet. Mit dem heute vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2017 gibt die Deka die vom Gesetzgeber neu geforderte „nichtfinanzielle Erklärung“ erstmals in einem gesonderten Bericht ab. Mit der Verabschiedung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes sind größere kapitalmarktorientierte Unternehmen seit dem Berichtsjahr 2017 verpflichtet, jährlich eine „nichtfinanzielle Erklärung“ zu veröffentlichen, in der sie unter anderem über Umwelt- und Arbeitnehmerbelange zu berichten haben. Dies kann im Rahmen des Lageberichts oder durch eine eigenständige nichtfinanzielle Berichterstattung erfolgen.
Michael Rüdiger, Vorsitzender des Vorstands der DekaBank Deutsche Girozentrale: „Nachhaltige Unternehmensführung ist ein integraler Teil unserer Geschäftsstrategie. Die Umsetzung erfolgt entlang von fünf Handlungsfeldern: Nachhaltige Unternehmensführung, nachhaltige Produkte, nachhaltiges Personalmanagement, nachhaltiger Bankbetrieb und gesellschaftliches Engagement.“
Die Anstrengungen der Deka im Bereich Nachhaltigkeit werden von den Nachhaltigkeits-Ratingagenturen positiv bewertet. Sustainalytics hat an die Deka 2017 83 von 100 möglichen Punkten vergeben und sie damit erstmals als „Leader“ eingestuft. Mit dem Ergebnis erreichte die Deka Rang 11 von 332 weltweit gerateten Banken. MSCI ESG bewertet die Qualität des Nachhaltigkeitsmanagements der Deka aktuell mit „AA“, oekom research mit „C+“. Imug testierte der DekaBank in ihrem „Sustainability Rating“, welches die Nachhaltigkeitsleistung des Gesamtunternehmens bewertet, im März 2018 mit „positiv / B“ (zuvor „neutral / CC“), eine Verbesserung um zwei Stufen.
Im Berichtsjahr 2017 hat die Deka sich verpflichtet, die UN Women’s Empowerment Principles umzusetzen, welche Grundsätze zur Sicherstellung der Gleichbehandlung von Frauen im beruflichen Kontext definieren. Die sieben Prinzipien wurden im Rahmen einer Kooperation der UN Women Organisation und des UN Global Compact erarbeitet. Darüber hinaus wurde der bestehende Ethikkodex der Deka-Gruppe unter anderem um Hinweise zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie erweitert.
Deutlich ausgeweitet wurden die Aktivitäten der Deka im Bereich Corporate Governance. Hauptversammlungen und Unternehmenskontakte werden verstärkt genutzt, um bei Unternehmen, in die die Deka investiert ist, Impulse für eine nachhaltige Unternehmensführung zu setzen.
Insgesamt verwaltete die Deka-Gruppe Ende 2017 nachhaltige Geldanlagen in Höhe von rund 28 Mrd. Euro. Davon entfielen rund 11 Mrd. Euro auf nachhaltige Anlageprodukte der Deka Investment und rund 17 Mrd. Euro auf Eigenanlagen in Wertpapieren der DekaBank, die diese mit Hilfe eines Anlagefilters bereits seit 2014 nachhaltig managt. Im Bereich Immobilien waren zum Stichtag 69 Prozent des Immobilienvermögens als nachhaltig zertifiziert, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte. Im Privatkundenbereich wurden Ende 2017 2,7 Milliarden Euro in nachhaltigen Publikumsfonds verwaltet, ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für institutionelle Kunden wurde ein breites Angebot entwickelt. Nachhaltigkeitsconsulting, Nachhaltigkeits-Portfoliomanagement und Corporate Governance-Dienstleistungen bilden hierbei die Grundbausteine.

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