Bargeld und Einlagen bei Banken wachsen um 5.183 Euro pro Sekunde
Frankfurt/Main (2.5.18) – Bargeld und Bankeinlagen sind weiterhin besonders beliebt. Ihr Anteil wuchs zwischen dem 3. und 4. Quartal 2017 um 5.183 Euro pro Sekunde. Zum Vergleich: Zwischen dem 2. und 3. Quartal 2017 stiegen Bargeld und Bankeinlagen lediglich um 2.264 Euro pro Sekunde, also deutlich langsamer.
Ein starker Bargeldzuwachs, der physisch einen immensen Sack 1-Euro-Münzen ergäbe. In einer Sekunde würden 1-Euro-Münzen mit einem Gesamtgewicht von ca. 38,9 Kilogramm im Sack landen. Würde der gesamte Zuwachs des Geldvermögens hineingeworfen, stünde die Gewichtsanzeige bei 73,8 Kilogramm pro Sekunde.
Der prozentuale Anteil des Bargelds am Gesamtwert steigt ebenfalls. Lag der Wert im 3. Quartal 2017 noch bei 24,88 %, stieg er im 4. Quartal auf 25,26 %.
Nachfrage nach Anleihen sinkt um 390 Euro pro Sekunde
Das Nachsehen haben momentan Anleihen. Die Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren sank zwischen dem 3. und 4. Quartal 2017 um 390 Euro pro Sekunde. Zwischen dem 2. und 3. Quartal lag der Rückgang noch bei 326 Euro pro Sekunde.
Aktien und Investmentfonds befinden sich hingegen im Plus. Der Anteil der Aktien kletterte zwischen dem 3. und 4. Quartal um 906 Euro pro Sekunde. Bei Investmentfonds liegt der Wert im gleichen Zeitraum bei 1.937 Euro pro Sekunde.
Geldvermögen auf Allzeithoch von 5,857 Billionen Euro
Bei diesen Wachstumszahlen verwundert es nicht, dass sich das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland laut Bundesbank auf einem Allzeithoch befindet. Es betrug am Ende des 4. Quartals 2017 5,857 Billionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 1,35 Prozent innerhalb eines Quartals.

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