FUTURE EUROPE – Digitaler europäischer Dialog in Frankfurt – neues Konferenzformat von Maleki
Frankfurt/Main (14.6.18) – Die Zukunft Europas ist durch die Regierungskrise in Italien, Spanien und das G7-Gipfeltreffen am vergangenen Wochenende Thema Nummer Eins. Vor dem Hintergrund dieser internationalen Entwicklungen gewinnt die Konferenz FUTURE EUROPE am 20. Juni in Frankfurt an Bedeutung.
Die MALEKI CORPORATE GROUP um Dr. Nader Maleki, Wirtschaftsbotschafter der Stadt Frankfurt, richtet die Konferenz aus. Internationale Experten diskutieren das Thema „Europa“ in einem innovativen Format: Die Referenten in Frankfurt, Amsterdam, London und Paris sind in den Plenums-Debatten per Satelliten- und Videotechnologie miteinander verbunden. Zuerst werden die verschiedenen Themen in den lokalen Panels jeder Stadt besprochen. Dieser Gedankenaustausch setzt sich anschließend fort – gemeinsam mit den Experten in allen Städten. Damit bietet das entwickelte Konferenzformat FUTURE EUROPE eine neue Form des europäischen Dialogs.
„Die Auftaktveranstaltung am 20. Juni markiert den Start der Initiative FUTURE EUROPE. Wir wollen zukünftig aktuelle europäische Themen in Verbindung mit neuen Formaten, nicht zwangsläufig nur in Konferenzen, diskutieren“, so Maleki zu seiner Idee des digitalen europäischen Dialogs. Die erste Konferenz umfasst drei Sessions:
- Die Finanzierung der EU-Wirtschaft,
- Die Stärkung der Eurozone und
- Die Zukunft Europas.
Sprecher sind unter anderem:
- Lorenzo Bini Smaghi, Chairman of the Board of Directors, Société Générale
- Roland Boekhout, Member of the Management Board, ING Group
- Jeron Dijsselbloem, ehem. Präsident der Eurogruppe und ehem. Finanzminister der Niederlande
- Dr. Andreas Dombret, ehem. Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank
- Dr. Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank
- Felix Hufeld, Präsident der BaFin
- Harald Kayser, Sprecher des Vorstands von PwC in Deutschland (ab 1. Juli)
- Enrico Letta, ehem. Premierminister Italiens
- Dr. Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag
- Michael Rüdiger, CEO der Deka
- Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank
- Hans-Jürgen Walter, Partner, Financial Services Leader EMEA, Deloitte
- Prof. Dr. Joachim Wuermeling, Mitglied des Vorstandes, Deutsche Bundesbank
Thematisch arbeitet die MALEKI COPORORATE GROUP dabei eng mit PwC, der Banque de France und Société Générale Paris sowie der ING in Amsterdam zusammen. Auch die London School of Economics und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) unterstützen das Projekt.
Künftiger PwC-Vorstandssprecher tritt für europäischen Einigungsprozess ein
„Einigkeit ist das Gebot der Stunde: Die Europäische Union sollte die Umsetzung der Bankenunion, der Kapitalmarktunion sowie die Harmonisierung des Rechtsrahmens und den Aufbau integrierter digitaler Plattformen noch konsequenter und schneller vorantreiben. Nur so können wir der durch den Brexit verursachten Fragmentierung der Finanzmärkte gemeinsam entgegenwirken“, sagt Harald Kayser, der ab dem 1. Juli Sprecher des Vorstandes von PwC in Frankfurt am Main sein wird.
Bei Société Générale Paris bedankt sich Marie-Anne Barbat-Layani, Generaldirektorin der französischen Bankenvereinigung, mit den Worten: „Der 20. Juni soll die Finanzierung Europas voranbringen. Herzlichen Glückwunsch an Laurent Lascols für die Organisation dieses tollen Brainstormings bei Banque de France. Wir sind sehr stolz darauf, mit dabei zu sein.“
Mehr Zentralisierung und mehr Demokratie für Europa
Professor Dr. Stefan Collignon vom European Institute der London School of Economics, der auch in der Geschäftsleitung der MALEKI CORPORATE GROUP tätig ist und inhaltlich die Konferenz mitvorbereitet, fügt hinzu: „Das alte Europa existiert nicht mehr. Um die europäischen öffentlichen Güter, die über ein halbes Jahrhundert entstanden sind, zu retten, brauchen wir weniger zwischenstaatliche Strukturen, mehr Zentralisierung und mehr Demokratie.“

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