EZB: Falschgeld
Frankfurt/Main (28.7.18) – In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden 301 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. – Bei rund 83 % der Fälschungen handelte es sich um 20-€- und 50-€-Banknoten. – Alle Euro-Banknoten können nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ auf ihre Echtheit geprüft werden. – Euro-Banknoten sind nach wie vor ein verlässliches und sicheres Zahlungsmittel.
– In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden etwa 301 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2017 stellt dies einen Rückgang um 17,1 %, gegenüber der ersten Jahreshälfte 2017 einen Rückgang um 9,1 % dar. Eine Fälschung zu erhalten ist sehr unwahrscheinlich. Gemessen an der Zahl echter umlaufender Euro-Banknoten ist der Falschnotenanteil weiterhin äußerst gering. Die Zahl echter Euro-Scheine steigt seit der Einführung der Gemeinschaftswährung stetig, mit Wachstumsraten über jenen des BIP. So erhöhte sich der Euro-Banknotenumlauf beispielsweise im Jahr 2017 zahlen- bzw. wertmäßig um rund 5,9 % bzw. 4,0 %. Derzeit befinden sich über 21 Milliarden Euro-Banknoten mit einem Gesamtwert von mehr als 1,1 Billionen EUR im Umlauf.

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