Merck Finck Privatbankiers: Vor dem Sommerloch wird es noch spannend

 

München (28.7.18) – Die Politik und zuletzt zunehmend auch die Quartalszahlensaison hielten die Finanzmärkte den Juli über in Atem. „Bevor die absehbare Agenda im August wirklich dünn wird, stehen nächste Woche noch einmal zahlreiche wichtige Termine an“, sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers. „Neben der voranschreitenden Quartalszahlensaison und weiteren Notenbanksitzungen kommt eine ganze Batterie wichtiger Konjunkturzahlen“, so Greil weiter.

Hierzulande steht dabei der Arbeitsmarktbericht für Juli am Dienstag im Vordergrund. Für die Eurozone insgesamt kommt am Montag das Wirtschaftsvertrauen, am Dienstag ein Dreierpack aus Arbeitsmarktbericht für Juni, Inflationsdaten für Juli und der ersten Wirtschaftswachstumsschätzung für das zweite Quartal. In der zweiten Wochenhälfte folgen dann noch die Produzentenpreise im Juni sowie finale Einkaufsmanagerindizes. Nach der EZB tagt zudem nächsten Donnerstag die Bank of England, inmitten auch dort neuer Einkaufsmanager- und Verbraucherstimmungsdaten.

In Amerika steht die Fed-Sitzung am Mittwoch im Vordergrund. Da von ihr aber keine wesentlichen Kursänderungen zu erwarten sind, erscheint die anstehende US-Datenflut von Konsumausgaben, Inflationszahlen, „ISM“-Stimmungsberichten für den Unternehmenssektor, Verbrauchervertrauen und Auftragseingängen bis schließlich zum US-Arbeitsmarktbericht am Freitag vergleichsweise wichtig.

Doch damit nicht genug: In Anbetracht der jüngsten Bewegungen an Japans Bondmärkten findet die vielleicht wichtigste Notenbanksitzung am Dienstag in Tokio statt. Auch dort stehen einige Konjunkturdaten an – genauso wie in China, wo Ökonomen kommende Woche die Einkaufsmanagerindizes im Auge haben werden.