„Die kürzlich zustande gekommene Einigung im Handelsstreit zwischen der EU und den Vereinigten Staaten hat zu einem signifikanten Anstieg der Konjunkturerwartungen für Deutschland und in etwas geringerem Maße auch für das Eurogebiet geführt. Allerdings sind die Aussichten für die deutsche Konjunktur inzwischen deutlich ungünstiger als noch vor einem halben Jahr“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.
Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen für die Konjunkturentwicklung in der Eurozone legen ebenfalls deutlich zu. Der Erwartungsindikator für die Eurozone erholt sich um 7,6 Punkte, liegt mit minus 11,1 Punkten allerdings immer noch zweistellig im negativen Bereich. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum geht um 6,2 Punkte auf einen Wert von 30,0 Punkten zurück. Dies kann auf die unerwartet niedrige BIP-Wachstumsrate im zweiten Quartal 2018 zurückgeführt werden.
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