Deutsche Bank baut Zahlungsverkehrs-Geschäft aus

Beteiligung an amerikanischem Start-up Modo

Frankfurt/Main (24.8.18) – Die Deutsche Bank baut ihr Zahlungsverkehrs-Geschäft aus und hat sich an dem amerikanischen Start-up ModoPayments, LLC (Modo) beteiligt. Das Start-up ist eines der führenden Unternehmen bei der Abwicklung mobiler Zahlungen. Deutsche Bank und Modo haben über die Details der Transaktion Stillschweigen vereinbart.

Die Deutsche Bank nutzt die Technologie von Modo, um ihr Geschäft im Bereich digitaler Business-to-Business (B2B) – und Business-to-Consumer (B2C)-Zahlungen zu erweitern. Die Bank kann dadurch Zahlungen auf Nichtbanken-Plattformen wie Alipay, Paypal, M-Pesa und WeChat abwickeln, z.B. Zahlungen an mobile Geldbörsen – genannt Mobile Wallets.

„Immer mehr Zahlungen werden elektronisch über FinTech- und Online-Plattformen abgewickelt“, sagte John Gibbons, Leiter Transaction Banking bei der Deutschen Bank. „Unsere Beteiligung und Zusammenarbeit mit Modo ist die Grundlage dafür, dass wir für unsere Firmen- und institutionellen Kunden Transaktionen direkt an Wallets und App-basierte Zahlungslösungen ausführen können.“

„Die Technologie von Modo ermöglicht es uns, neue Transaktionsdienstleistungen und Zahlungsalternativen für die rasant wachsende digitale Wirtschaft anzubieten. Beispielsweise für Anbieter, die Produkte oder Dienstleistungen – wie App-Entwicklungen oder Unterhaltungsinhalte – verkaufen und die Zahlungen dafür in ihren Wallets erhalten möchten. Dieser Bereich hat sehr großes Wachstumspotenzial“, erklärt Michael Spiegel, Leiter Cash Management bei der Deutschen Bank.

„Das Team von Modo möchte so vielen Menschen wie möglich einen reibungsloseren Ablauf ihrer Zahlungen ermöglichen. Die Deutsche Bank als einer der weltweit größten Zahlungsanbieter bietet uns die großartige Chance, genau das umzusetzen. So werden wir unsere Technologie global implementieren“, erläuterte Bruce Parker, Gründer und CEO von Modo.