
Martin Zielke, CEO der Commerzbank beschwor genauso wie zuvor schon Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank den tiefgreifenden Wandel, in dem die Finanzindustrie steckt. Fotos: PK

Egal wie sich die Deutsche Bank unter der Führung von Christian Sewing wandeln wird, sie soll nach seinen Vorstellungen international bleiben und nicht auf einen nur europäischen Player schrumpfen.
Frankfurt/Main (29.8.18)/PK – Die Finanzindustrie wandelt sich dramatisch. Diesen Wandel spiegelt der am Mittwoch begonnene und bis morgen dauernde traditionsreiche Handelsblatt-Banken-Kongress in Frankfurt wider. Sein Motto lautet anders als bisher. Statt „Banken im Umbruch“ erklimmt der Handelsblatt-Kongress jetzt den „Banken Gipfel 2018“.
Weil immer mehr Fintechs die Bankenbranche aufwühlen, tauchte der Veranstalter den großen Konferenzsaal des KapEuropa in karibisch-sanftes Sonnenlicht. Statt auf starren, hintereinander gereihten Stühlen, nahmen die bankaffinen Kongressteilnehmer an Kaffeebars oder auf gemütlichen Sitzgruppen Platz.
Die Reihenfolge der Redner respektierte die Hierarchie im heimischen Bankgewerbe. Daher eröffneten Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank und nach ihm Martin Zielke, CEO der Commerzbank, den Reigen der Redner. Beide bestätigten jeweils auf ihre Art, dass sich die Branche in einem tiefgreifenden Wandel befinde. Wie er sich vollzieht, wie auf ihn zu antworten ist, wer diesem tiefgreifenden Wandel zum Opfer fällt, wer von ihm umgekehrt profitiert, wie lange er währt und worin er letztlich mündet: darauf sucht der Kongress noch bis Donnerstag Antworten.

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