ifo: Neue Verhandlungen erforderlich, um harten Brexit zu vermeiden
Felbermayr fügte hinzu: „Eine aufgewertete Zollunion, in der London mitsprechen kann, in Kombination mit zusätzlichen bilateralen Verträgen nach Schweizer Vorbild, kann die Lösung für die verfahrene Situation sein. Das Vereinigte Königreich sollte aber auch die ökonomischen Realitäten akzeptieren und die großen handelspolitischen Herausforderungen gemeinsam mit der EU angehen anstatt getrennt von ihr. Die EU wiederum sollte mit ihrem politischen Dogma der vier Freiheiten brechen und flexiblere Integrationsmöglichkeiten bieten, die z.B. die Personenfreizügigkeit ausklammern. Dies böte auch Chancen zur wirtschaftlichen Integration weiterer Länder, mit denen eine politische Union aktuell unrealistisch erscheint. Dazu zählen neben der Schweiz die Türkei, Serbien, und in der fernen Zukunft vielleicht sogar die Ukraine oder gar Russland.“

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