Siemens: Rosige Zeiten inmitten der Pandemie – Optimistischere Erwartungen

München (7.5.21) – Auch der Münchener Elektro-Konzern Siemens gehört zu jenen global agierenden Unternehmen, die die Corona-Pandemie – bislang jedenfalls – recht gut überstanden haben. Siemens schwärmt in seiner Pressemitteilung zum Ergebnis des 2. Geschäftsquartals von „exzellenten Ergebnissen über alle Geschäfte hinweg“. Das klingt gerade so, als sei Siemens gegenüber den zum Teilverheerenden Folgen der Covid-19-Pandemie immun gewesen.

„Unsere Kunden bringen uns großes Vertrauen entgegen. Das zeigen Auftragslage und Umsatz im zweiten Quartal eindrucksvoll. Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrer digitalen Transformation: dadurch werden sie schneller, effizienter und nachhaltiger“, sagte Roland Busch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Ich freue mich sehr, dass wir in all unseren Geschäften exzellente Ergebnisse liefern und profitabel wachsen – trotz anhaltender Unsicherheiten. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen bei Siemens weltweit für ihr Engagement und ihre großartige Einstellung, immer weiter zu wachsen.“
„Das zweite Quartal unterstreicht ein weiteres Mal die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Siemens, gerade unter herausfordernden Rahmenbedingungen, was sich in allen Kennzahlen widerspiegelte. Wachstumsimpulse kamen insbesondere aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und unserem Softwaregeschäft sowie, geografisch betrachtet, aus China. Neben der erfreulichen Margenentwicklung in den Industriellen Geschäften hat sich auch unser erfolgreiches Portfolio-Management ausgezahlt. Zudem erzielte Siemens erneut einen exzellenten Cashflow. Auf dieser Basis sehen wir noch zuversichtlicher auf die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres und heben unseren Ausblick sowohl in den Industriellen Geschäften als auch für den Gewinn nach Steuern deutlich an“, ergänzte Ralf P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG.


Auftragseingang und Umsatzerlöse legten auf vergleichbarer Basis (ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) um 11% beziehungsweise 9% zu

Auf nominaler Basis erhöhte sich der Auftragseingang um 8% auf 15,9 Mrd. €, getrieben vom prozentual zweistelligen Wachstum bei Siemens Healthineers, und die Umsatzerlöse stiegen durch Zunahmen in allen industriellen Geschäften um 6% auf 14,7 Mrd. €; Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,08

Angepasstes EBITA Industrielle Geschäfte betrug 2,1 Mrd. €, ein Anstieg von 31% bei starken Leistungen in allen industriellen Geschäften, dies führte zu einer Angepassten EBITA-Marge Industrielle Geschäfte von 15,1%

Sehr starker Anstieg beim Gewinn nach Steuern und dem unverwässerten Ergebnis je Aktie auf 2,4 Mrd. € beziehungsweise 2,82 € aufgrund des höheren Angepassten EBITA Industrielle Geschäfte, eines 0,9-Mrd.-€-Gewinns aus dem Verkauf der Flender GmbH (Flender) innerhalb der nicht fortgeführten Aktivitäten sowie durch positive Wirkungen außerhalb der Industriellen Geschäfte; im Q2 GJ 2020 wirkte im Gewinn nach Steuern von 0,7 Mrd. € und dem unverwässerten Ergebnis von 0,80 € ein Verlust von 0,3 Mrd. € aus nicht fortgeführten Aktivitäten

Herausragender Free Cash Flow aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten von 1,2 Mrd. € (Q2 GJ 2020: 0,1 Mrd. €) mit Zunahmen in allen industriellen Geschäften.