VDIK: Jeder vierte Neuwagen im Juli mit Elektroantrieb
Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte: „Im Juli 2021 war bereits jeder vierte Neuwagen ein Elektrofahrzeug. Elektroautos haben in Deutschland den Durchbruch geschafft. Der Markt hätte sogar noch mehr Potenzial, da die aktuellen Lieferengpässe auch Neuwagen mit alternativen Antrieben betreffen.“
Der VDIK aktualisiert regelmäßig die Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell knapp 140 Elektro-Modelle, darunter Pkw und Nutzfahrzeuge an, die Kunden in Deutschland bestellen können. Die VDIK-Elektroliste kann hier abgerufen werden.
Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben insgesamt hat in den ersten sieben Monaten zugelegt. Es wurden 636.108 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw zugelassen. Das ist ein Plus von 128 Prozent. Im Juli wurden über 96.500 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zugelassen (plus 36 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass zu den Hybriden eine wachsende Zahl von Mildhybriden zählt, die nicht vollelektrisch fahren können. Eine Unterscheidung zwischen Voll- und Mildhybriden ist derzeit statistisch noch nicht möglich.
Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen in den ersten sieben Monaten auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 39 Prozent. Benziner lagen bei knapp 39 Prozent. Weniger als jeder vierte Neuwagen ist ein herkömmlicher Diesel (22 Prozent).

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