Neuseeland: Staatsfonds mandatieren BMO Global Asset Management im Bereich weltweite verantwortungsbewusste Investments
London (2.7.15) – Der New Zealand Superannuation Fund (NZ Super Fund), die Accident Compensation Corporation (ACC) und der Government Superannuation Fund (GSF) haben BMO Global Asset Management als Berater für weltweite verantwortungsbewusste Investments verpflichtet. Die drei neuseeländischen Staatsfonds (Crown Financial Institutions oder CFIs) verantworten Anlageportfolios im Gesamtwert von über 60 Milliarden Neuseeländische Dollar (41 Milliarden US-Dollar).
Für Matt Whineray, Chief Investment Officer des NZ Super Fund, sind die Faktoren Ökologie, Soziales und gute Unternehmensführung (Environment, Social and Governance, ESG) wesentliche Komponenten langfristiger Anlageerträge. „Wir halten es deshalb für wichtig, dass Unternehmen auch diese Faktoren aktiv steuern“, so Whineray.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit BMO, die unser weltweites Engagement auf diesem Gebiet erweitert und effizienter macht. Im Rahmen unserer Vermögensverwaltung achten wir konsequent darauf, dass Unternehmen sich ihrer Verantwortung für die Umwelt, die Gesellschaft und ihre eigene Unternehmensführung bewusst sind und diese wahrnehmen. Damit erfüllen wir auch die UN-Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren (United Nations Principles of Responsible Investment, UNPRI). Nachdem der NZ Super Fund in den letzten Jahren stark gewachsen ist, werden uns die zusätzlichen Ressourcen und die Expertise von BMO dabei helfen, diesem wichtigen Aspekt unserer Arbeit als langfristiger Anleger gerecht zu werden.“
Matt Whineray sieht die zusätzlichen Ressourcen von BMO Global Asset Management als Chance für die eigenen Anlagespezialisten des NZ Super Fund, sich noch stärker auf den Austausch mit neuseeländischen Unternehmen und andere Prioritäten zu konzentrieren. Sie behalten dabei die strategische Kontrolle über internationale Engagements.
Paul Bevin, General Manager Investments des Government Superannuation Fund, ergänzte: „Durch das gemeinschaftliche Engagement mehrerer Anleger kann mehr erreicht werden, als wenn jeder alleine versucht, das Verhalten von Unternehmen zu beeinflussen. BMO wird diese Gemeinschaftsarbeit der CFIs und gleichgesinnter globaler Anleger erleichtern.“
Barry McInerney, Co-CEO von BMO Global Asset Management, erläuterte: „Wir wollen für unsere Kunden langfristige Werte schaffen. Deshalb freuen wir uns darauf, gemeinsam mit den CFIs ihre Eigentümerrechte wahrzunehmen und so auf Ebene der Anlagekandidaten solides Management der Aspekte Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung zu fördern. Mit ihren Bestrebungen sind die CFIs übrigens nicht allein: Immer mehr institutionelle Anleger versuchen, Unternehmen zu einer Verringerung ihrer Geschäftsrisiken zu bewegen und sie zur Rechenschaft zu ziehen. Für BMO Global Asset Management hat verantwortliches Investieren einen hohen Stellenwert und bleibt ein Kernelement unseres Geschäftsmodells.“
Der Global Engagement Service von BMO Global Asset Management, bekannt unter der Marke reo®, wird derzeit in Mandaten im Gesamtvolumen von 68,3 Milliarden Britische Pfund (106,5 Milliarden US-Dollar/88 Milliarden Euro) genutzt.* Dabei werden verschiedene Aspekte aus den Themenfeldern Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung beleuchtet und im Auftrag der drei CFIs mit ausgewählten Unternehmen diskutiert. Ziel ist es, die Unternehmen zu besseren ESG-Praktiken und damit zu aktivem Risikomanagement und besserer Unternehmensleistung anzuleiten.
Das ESG-Team von BMO Global Asset Management trifft sich mit hochrangigen Führungskräften von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Im Jahr 2014 war BMO mit fast 800 Unternehmen aus 50 Ländern zu einer Vielzahl von ESG-Themen im Gespräch. Unter anderem wurden Fragen der Corporate Governance und des verantwortungsvollen Umgangs mit der Gesellschaft erörtert, sowie zu den Bereichen Umwelt, Geschäftsmoral, Menschenrechte, Arbeitsstandards, öffentliche Gesundheits- und Umweltstandards und Unternehmensleistung. * Stand 31. Dezember 2014

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