SRC Research: Der bankenunabhängige Analyse-Spezialist für Finanz- und Immobilienaktien brachte jetzt ein Update zum Kölner Finanzdienstleister OVB
Köln (14.8.15) – Das im Prime Standard gelistete Unternehmen, das rund 3,3 Mio. Privatkunden in 14 europäischen Ländern betreut, veröffentlichte heute den Bericht zum ersten Halbjahr 2015 und gab einen Einblick in das Zahlenwerk im Rahmen einer Telefonkonferenz.
Das Unternehmen konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen für Finanzdienstleister gute Zahlen vorlegen, die ermöglichen sollten, für das Gesamtjahr den Umsatz und den Gewinn im Vergleich zu 2014 leicht auszubauen.
Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 7% auf 111 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 28% auf 6,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich dabei leicht von 4,6% auf 5,5%. Der wesentliche Treiber des Ergebnisses war die Region Süd- und Westeuropa (SWE), wo die Vertriebsprovisionen um fast 22% auf knapp 26 Mio. Euro zulegen konnten. Das operative Ergebnis dieser Region legte sogar um 37% auf knapp 3 Mio. Euro zu.
Auch die Region Mittel- und Osteuropa (CEE), die im letzten Jahr noch leichte Rückgänge zu verzeichnen hatte, konnte wieder zulegen. Die Vertriebsprovsionen stiegen um gut 2% auf 55 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) dieser Region stieg ebenfalls leicht um knapp 2% auf 4,6 Mio. Euro. Da die Zahl der Berater in Osteuopa um 73 im zweiten Quartal zunahm (+ 2%), sind wir optimistisch gestimmt für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in den kommenden Quartalen. Im ersten Halbjahr wussten in der CEE-Region bereits die Landesgesellschaften in Rumänien, Slowakei und Ungarn zu überzeugen, während das Geschäft in Polen und Tschechien eher schwierig war. Gerade für Polen hofft das Management auf eine Belebung im zweiten Halbjahr.
Nach den insgesamt guten Halbjahresergebnissen bestätigen unsere Kaufempfehlung mit dem Rating Buy für die OVB-Aktie und bestätigen unser Kursziel bei 22 Euro. Für Ihre Fragen zu diesem OVB Update stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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