Commerzbank gründet Tochtergesellschaft in Brasilien / Aufnahme des Geschäftsbetriebs für erstes Quartal 2016 geplant

 

Frankfurt/Main (2.9.15) – Die Commerzbank hat von der brasilianischen Zentralbank (BACEN) die offizielle Genehmigung für die Gründung einer Tochtergesellschaft in São Paulo erhalten. Der Geschäftsbetrieb für die Zielgruppe mittelständischer sowie großer und kapitalmarktnaher Unternehmen wird nun voraussichtlich im ersten Quartal 2016 aufgenommen. „Auch wenn die Wachstumsdynamik der brasilianischen Wirtschaft zuletzt nachgelassen hat: Brasilien bleibt die siebtgrößte Volkswirtschaft der Erde und ist mit Abstand die bedeutendste Volkswirtschaft Lateinamerikas und damit ein sehr wichtiger Wirtschaftspartner für Deutschland und Europa. Aber gerade in Zeiten volatiler Märkte ist es für die Mittelstandsbank als Marktführer in Deutschland wichtig, ihren Kunden auch vor Ort zur Verfügung zu stehen“, so Bernd Laber, Bereichsvorstand der Mittelstandsbank International.

 

General Manager der Commerzbank in Brasilien wird Harald Lipkau. Der Brasilianer hat seine berufliche Laufbahn in Brasilien begonnen und war nach verschiedenen beruflichen Stationen zuletzt in der Commerzbank für Finanzinstitute in Asien zuständig.

 

In Brasilien sind derzeit etwa 1.400 deutsche Unternehmen vertreten, von denen ca. 900 im Großraum São Paulo angesiedelt sind. Die meisten der in Brasilien vertretenen deutschen Unternehmen sind bereits Kunde der Commerzbank in Deutschland. Zukünftig soll die Betreuung der lokalen Einheiten durch die neue Commerzbank-Tochter in São Paulo erfolgen. Insgesamt sollen etwa 50 Mitarbeiter vor Ort für die Kunden tätig sein.

 

Die Commerzbank plant, in Brasilien die umfangreiche Produktpalette des Corporate und Investmentbankings anzubieten. Die Commerzbank wird sowohl europäische Unternehmen betreuen, die in Brasilien aktiv sind, als auch internationale Unternehmen auf deren Weg nach Europa begleiten.