Die Deutsche Bundesbank feiert Anfang August d. J. ihr 60-jähriges Jubiläum! Das Motto: Seit 1957 sorgt die Notenbank für stabiles Geld in Deutschland und Europa.
www.geldanlagen-nachrichten.de liefert in den kommenden Monaten eine ausgedehnte Serie zum Thema deutsches Geld und Geldpolitik von der Nachkriegszeit über die Währungsreform mit der Einführung der D-Mark 1948 bis zum Euro von Heute:
Von Christoph Wehnelt
Nr. 4
Demokratische Legitimation
Karl Otto Pöhl in der Wirtschaftswoche vom 30. Juli 1982
Es ist normal, dass es zwischen der Notenbank und der Regierung ein gewisses Spannungsverhältnis gibt. Auch meine Vorgänger hatten ihre Probleme. Vocke und auch Blessing hatten ihre Probleme mit Adenauer. Klasen hatte eine nicht undramatische Auseinandersetzung mit dem damaligen Superminister Schiller, und auch zu Emmingers Zeiten schien zwischen Bonn und Frankfurt nicht immer nur die Sonne. Auch heute gibt es zwischen Bonn und Frankfurt ab und zu unterschiedliche Auffassungen. Im Allgemeinen verfolgen wir aber die gleichen Zielsetzungen.
–
- Die Frage, die Sie stellen, ist im Grunde die Frage nach der demokratischen Legitimation der Bundesbank, die ja gelegentlich in Zweifel gezogen worden ist. Aber die Bundesbank ist natürlich demokratisch legitimiert, ihre Legitimation ergibt sich aus dem Gesetz. Die Bundesbank ist nach dem Willen des Gesetzgebers unabhängig von der Regierung, von wirtschaftlichen Interessen und auch vom Parlament.
- Die Unabhängigkeit der Bundesbank hat nach meiner Überzeugung den Rang einer Verfassungsnorm gewonnen und wäre deshalb durch eine Gesetzesänderung mit einfacher Mehrheit wohl kaum zu beseitigen. Ganz abgesehen davon, dass die sicherlich auf entschiedene Ablehnung in der öffentlichen Meinung stoßen würde.
Mit Willen des Gesetzgebers hat sich die Bundesbank zur vierten Kraft im Staate entwickelt, die zwar der Exekutive zuzurechnen ist, aber nicht deren demokratische Legitimation beispielsweise durch die Kontrolle des Bundestages hat. Professor Hugo J. Hahn von der Universität Würzburg stellt fest: „Das Institut ist nur dem Bundesbankgesetz unterworfen. Es unterliegt keinerlei Fach- und Dienstaufsicht, auch keiner Rechtsaufsicht durch die Regierung.“
Prof. Reiner Schmidt aus Augsburg, ein eifriger Verfechter der Zentralbankautonomie, schlug dem damaligen Bundesbankpräsidenten Emminger („er meinte es furchtbar gut“) vor wenigen Jahren vor, eine Bewegung unter der Staatsrechtslehrern zu entfachen: Die Unabhängigkeit der Bundesbank sollte durch Gesetzesänderungen und –erweiterungen von Artikel 88 des Grundgesetzes fest in die Verfassung eingebaut werden. Schmidt wollte auf diese Weise absichern, was nicht ganz so gesichert ist. (Wortlaut des Art. 88: Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank.)
Emminger hat den Prof. Schmidt freilich enttäuscht, als er ihm schrieb: „Wir wollen Ihre wohlgemeinte Aktion nicht unterstützen.“ Der damalige Bundesbankpräsident und seine Direktoren befürchteten einen Aufruhr im Parlament und eine Flut von Gesetzesänderungen, bei deren parlamentarischer Behandlung möglicherweise weniger an Unabhängigkeit übrig geblieben wäre als der beabsichtigte Zuwachs an Souveränität.
Unter Präsident Karl Klasen wurde 1972 sogar von Seiten der Notenbank an einer Novelle des Bundesbankgesetzes und an einer Erweiterung der verfassungsmäßigen Vollmachten gearbeitet. Denn unter dem System der damals noch geltenden festen Devisenkurse war die Herrschaft der Bundesbank über die innere Geldmenge so unterminiert, dass der Gesetzesauftrag zur Sicherung der Währungsstabilität nicht mehr zu erfüllen war. Freilich: Mit der Suspendierung des Währungssystems von Bretton Woods, also dem Ende der weltweit gegen den US-Dollar fixierten Wechselkurse, kamen jene Ausarbeitungen 1973 in den Papierkorb.
Es kommt also nicht mehr darauf an, was in der Verfassung steht, sondern wie die Bundesbank als Hüterin der Geldwertstabilität im Bewusstsein des Volkes verankert ist. Ihre Stabilitätspolitik muss – vielleicht manchmal unter Kritik – von der Mehrheit des Volkes getragen werden.
Dass der Auftrag der Bundesbank und ihr stabilitätspolitisches Selbstverständnis so stark in der Öffentlichkeit verankert sind, lässt ich auf die ständige Aufklärung mit den Instrumenten der Pressemitteilungen, Monatsberichte, Pressekonferenzen, Reden und Interviews zurückführen, die von der Zentralbankspitze bald nach 1950 gemeinsam mit dem damaligen Chefvolkswirt Eduard Wolf entwickelt wurden. Schon Mitte der fünfziger Jahre hatte eine britische Banken-Enquete dieses deutsche System als Beispielhaft erwähnt, und die Amerikaner lernen heute von den Deutschen das Handling mit der heißen Ware Geldwertstabilität im Dialog zwischen Regierung, Kongress, Gewerkschaften und Volk.
Aber so wie die Bundesbank um Unterstützung bei der Presse wirbt, sucht sie bei den Geldinstituten Verständnis für ihre Politik. Sie steht im Gespräch mit den Verbänden der Kreditwirtschaft und Bundesbankdirektoren besuchen regelmäßig zu Fachgesprächen die Großbanken. Nur so schafften es die Zentralbanker, dass in den vergangenen Jahren ihre Geldpolitik nahezu einhellig vom Gewerbe mitgetragen wurde.
Ein enger Kontakt, der auch eine gesetzliche Grundlage hat, besteht zum Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin, das ohne den Apparat der Bundesbank gar nicht effektiv arbeiten könnte. Präsidentin Inge Lore Bähre: „Ich habe doch nur 230 Mitarbeiter“ – die Bundesbank beschäftigt rund 15 000. Von der Unabhängigkeit der Notenbank kann die Bankenaufsicht nur träumen. Sie ist nicht nur abhängig von den Informationen, die ihr von den Hauptabteilungen „Statistik“ und „Volkswirtschaft“ des Bundesbankvizepräsidenten, Helmut Schlesinger, zugänglich gemacht werden. Sie untersteht auch den Weisungen des Bonner Finanzministeriums, zu dessen Behören sie zählt. Die Bundesbank indes tut alles, um nie zu einer nachgeordneten Behörde der Bonner Behörde zu degenerieren.
Doch ist die Unabhängigkeit der Bundesbank nicht nur durch eine theoretisch mögliche Gesetzesänderung oder das Umkippen der öffentlichen Meinung gefährdet, sondern auch durch die bekannte Implantation von Politikern in das Direktorium und über die Landeszentralbanken in den Zentralbankrat. Kaum war Karl Otto Pöhl, damals Staatssekretär im Finanzministerium, als Vizepräsident der Deutschen Bundesbank im Gespräch, hatte er die öffentliche Meinung gegen sich. Bonn wolle mit ihm die Bundesbank gefügig machen, hieß noch der harmloseste Vorwurf. Die Politisierung der Bundesbank sei von Übel. Besser geeignet als Pöhl sei beispielsweise Wilfried Guth, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank. So liefen damals wochenlang die Kommentare in der Presse.
Pöhl hat weder als Vizepräsident (Juni 1977 bis Ende Dezember 1980) noch anschließend als Präsident die Richtigkeit der Skepsis bestätigt. Ganz im Gegenteil: Er konvertierte zum lupenreinen Bundesbanker. Kaum hatte er den Präsidentenstuhl in Frankfurt bestiegen, testete ihn der Deutsche Gewerkschaftsbund. DGB-Vorstandsmitglied Alois Pfeiffer schrieb dem SPD-Mitglied Pöhl schon am 28. Februar 1980 einen zweieinhalbseitigen Brief: „ Ich darf Sie, sehr geehrter Herr Präsident, seitens des Deutschen Gewerkschaftsbundes bitten, Ihren Einfluss dahingehend auszuüben, dass auch in der Politik der Deutschen Bundesbank dem Vollbeschäftigungs- und Wachstumsziel wieder mehr Gewicht beigemessen wird.“
Schon zwei Wochen später antwortete Pöhl eindeutig: „Sie geben der Befürchtung Ausdruck, die Bundesbank habe mit der jüngsten Anhebung ihrer Leitzinsen Beschäftigungsrisiken heraufbeschworen, während die preisstabilisierende Wirkung ihrer Politik nur gering zu veranschlagen sei, weil sich wichtige Ursachen der gegenwärtigen Preissteigerungen der Einflussnahme der Bank entziehen. Sie können sicher sein, dass ich diese Risiken sehr ernst nehme. Ich habe auch nicht die Illusion, man könne durch eine restriktive Kreditpolitik von außen kommende Preissteigerungen rückgängig machen. Trotzdem glaube ich, dass es zu unserer Politik keine Alternative gibt.“ In der 60. Zeile der Pöhl-Antwort folgt dann doch das Gesprächsangebot an den gesamten DGB-Vorstand: „Es liegt mir sehr daran, die Zielsetzung unserer Politik für die Arbeitnehmerschaft verständlich zu machen.“
Seitdem gibt es in unregelmäßigen Abständen eine Art „Teach-in“ durch die Bundesbank bei der Gewerkschaftsspitze. Die Abgesandten aus der Wilhelm-Epsteinstraße sind theoretisch stets bestens vorbereitet durch den Chefdenker des Hauses, Helmut Schlesinger, „dem man auch nicht gerade nachsagen kann, dass er ein Jungsozialist sei“, wie ein Kollege aus dem Direktorium anmerkte.
Der Dialog zwischen Gewerkschaft und Notenbank wurde versachlicht, was sicherstellt, dass sich auch im Arbeitnehmerlager nicht zuviel Sprengstoff gegen die geldpolitische Souveränität des Hauses Pöhl ansammelt. Wenn dann Wolfgang Roth, der wirtschaftspolitische Sprecher der Bonner SPD-Fraktion, wieder einmal eine Kanonade gegen die währungspolitische Wacht am Main loslässt, können die Herren von ihrer hohen Warte souverän herabschauen.
„Wir sind nach Par. 12 Bundesbankgesetz von Weisungen der Bundesregierung unabhängig“, unterstreicht Präsidialbüroleiter von Rosen, „müssen aber die allgemeine Wirtschaftspolitik der Bundesregierung unterstützen.“ Rosens Chef Pöhl: „Jedes einzelne Direktoriumsmitglied verfügt durch seinen Acht-Jahres-Vertrag über eine unglaubliche Unabhängigkeit.“ Etwas verblüffend, Pöhl verneint die Frage, ob im Direktorium zu viele Politiker säßen.
Zum einen freilich bezeichnet er, dialektisch geschickt, Zentralbanker, die aus einer beamteten Spitzenposition nach Frankfurt wechseln, nicht als Politiker. Zum anderen har er auch einen kleinen Trick angewandt, um sicherzustellen, dass das Notenbankdirektorium nicht zu einer Pfründe ausgedienter Politiker wird. Laut Gesetz darf das Direktorium zehn Mitglieder haben, hatte aber zu Emmingers Amtszeit nur acht. Seit Pöhl Chef ist, sind es nur sechs. Der Präsident hat die Auffüllung bisher vermieden, um sich nicht den Parteienproporz in die 12. Etage seines Hauses zu holen. Pöhl: „Die Ressorts sind aufgeteilt. Wir brauchen niemanden mehr.“
Zur Politik des Chefs gehört auch, begabten Nachwuchs zu fördern, ihm hohe und höchste Stellen im Hause frei zu machen oder wenigstens zu reservieren. Schließlich hat die Bundesbank mit dem heutigen Vizepräsidenten Schlesinger, der die Zentralbankkarriere von der Pike auf durchlaufen ist, beste Erfahrungen gemacht.
Schlesinger ist sogar zum starken Mann im gesamten Zentralbankrat avanciert, einem Gremium, das überwiegend durch die Länderregierungen besetzt wird und nicht an jeder Position die stärksten Figuren aufweist. Lange Zeit hat es Reibereien zwischen den Landeszentralbankpräsidenten und dem Direktorium gegeben. Alle wollten mitbestimmen, wenn es um die geldpolitischen Instrumente ging und möglichst noch an der Fein- und Feinststeuerung des Direktoriumsmitglieds Claus Köhler drehen. Das konnte aber keineswegs klappen. Denn bei Geldmarktgeschäften, Deviseninterventionen, Swaps, Offenmarktpolitik im Rentenhandel und bei Pensionsgeschäften brennt schnell mal was an, wenn nicht sofort und ohne jede Abstimmung gegengesteuert wird. So bedarf es einer klugen und permanenten Marktdurchdringung, die nur die Zentrale in Frankfurt darstellen kann, nicht aber der Zentralbankrat, der sich alle 14 Tage zu Routinesitzungen trifft. Wenn es auch Wochen gedauert, wurde schließlich doch der Burgfriede geschlossen, der dem Direktorium die technische Vorhand lässt.
Die Bundesbank gehört damit zu den am besten funktionierenden obersten Bundesbehörden. In der Gesellschaft dieser Republik hat sie sich Vertrauen bei jedem einzelnen Bürger erworben. „Die Bundesrepublik hat sich die Bundesbank zum Schutz gegen sich selbst geschaffen“, sinniert der Chefjurist der Landeszentralbank in Berlin, Carl Theodor Samm.
„Mehr Eigenständigkeit erreicht man nicht durch lautes Reden und Vorwürfe an andere, sondern durch beharrliches Verfolgen eines stabilitätspolitischen Kurses“, betonte Vorstandssprecher Wilfried Guth auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank 1982. Der Bankier, der einst selbst für das höchst Amt der Bundesbank im Gespräch war, konterte die Kritik an der Notenbank: „Nach diesen Erfahrungen die Bundesbank zu kritisieren, statt Applaus zu zollen, erscheint mir einigermaßen weltfremd und absurd.“ Applaus für die Bundesbank gab es nicht allenthalben, manchmal von Fachleuten, die etwas von ihrer Politik verstanden, manchmal vom Volk, wenn es sich im Urlaub über die aufgewertete D-Mark freute, manchmal von wirtschaftswissenschaftlichen Instituten, wenn sie nicht politisch festgelegt sind, manchmal vom Bund der Steuerzahler, wenn die Währungshüter Politiker in ihren überweiten Spendierhosen kritisierten oder den Staat anprangerten, wenn er lieber Steuern erhöhte statt Staatsunternehmen zu privatisieren, immer von den Arbeitgebern, wenn die Gewerkschaften die Löhne extrem steigern wollen, selten von den Gewerkschaften, wenn die Teuerung angeprangert wird.
Die Bundesbanker sahen sich aber nicht als Zampanos moderner Geldwirtschaft oder als Dompteure der vielköpfigen Schlange namens Inflation. Die Bundesbanker horchten nach innen, dachten über eine geldpolitische Optimierung des Wirtschaftens nach. Ihre ideologisch verbrämte Wissenschaft heißt Monetarismus. Was es damit auf sich hat, skizziert Otmar Emminger in seiner Niederschrift über
Deutsche Geldpolitik im Zeichen des Monetarismus.
(einige Auszüge)
Monetarismus gibt es in vielerlei Spielarten. Allen Varianten sind aber einige Grundüberzeugungen gemeinsam, nämlich
- dass die Inflation in erster Linie ein monetäres Phänomen ist, d. h. auf mittlere Sicht mit einer enrsprechenden Ausweitung der Geldmenge einhergeht und daher nicht stattfinden kann ohne Mitwirkung der Notenbank;
- dass zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Geldwertstabilität die Geldmenge angemessen, und zwar möglichst stetig, gesteuert werden muss.
Diese Grundsätze sind seit vielen Jahren auch für die deutsche Geldpolitik maßgebend gewesen. Aber im Übrigen unterscheidet sich die deutsche Variante einer monetaristischen Politik in mehrfacher Hinsicht von dem ursprünglichen englischen und amerikanischen Monetarismus, und es ist vielleicht nützlich, wenn ich die Hauptunterschiede vorweg klarstelle:
Erstens haben wir nie geglaubt, dass die Geldmengensteuerung nach vorbestimmten Zielen eine Wunderwaffe ist, welche Fehlentwicklungen auf anderen Gebieten, wie der Budget- oder Lohnentwicklung, ohne weiteres ausgleichen könnte. Geldmengensteuerung ist nach unserer Ansicht für die Stabilitätspolitik zwar unerlässlich, aber nicht ausreichend; wenn die übrigen Entscheidungsträger, besonders die öffentliche Hand und die Tarifpartner, nicht am gleichen Strange ziehen, kommt es leicht zu einer Überforderung der Geldpolitik. Man kann keineswegs darauf vertrauen – wie es einige dogmatische Monetaristen zu tun scheinen – dass eine vernünftig gesteuerte Geldmenge von selbst wie eine „unsichtbare Hand“ auch die Lohnentwicklung und die Fiskalpolitik sofort auf die richtige Linie bringt, wenigstens nicht auf kürzere Sicht.
Zweitens sind wir nie der Meinung gewesen, man könne die öffentlichen Defizite so verharmlosen, wie dies eine einflussreiche monetaristische Schule in Amerika bis vor einiger Zeit getan hat. (Dies führte zu meiner ersten direkten Kontroverse mit Milton Friedman vor mehr als 15 Jahren.)
Drittens haben wir uns nie eingebildet, wir könnten die irgendwie definierte Geldmenge von Monat zu Monat, oder auch nur Vierteljahr zu Vierteljahr, völlig zielgenau steuern. Nach unserer Überzeugung ist dies zur Erreichung des stabilitätspolitischen Zieles auch gar nicht erforderlich. Es kommt vielmehr auf die richtige mittel- und längerfristige Weichenstellung an, vorausgesetzt, dass das Vertrauen in die Stabilitätspolitik nicht tiefgreifend erschüttert ist.
Schließlich haben wir viertens ein Geldmengenziel immer nur als Zwischenziel aufgefasst; wir haben es nicht als Endziel oder Selbstzweck dogmatisch verabsolutiert. Endziel war und ist vielmehr stets die Geldwertstabilität selbst und eine befriedigende Wirtschaftsentwicklung. Kurzum, wir glauben nicht, dass man die Trickkiste des Keynesianismus einfach durch eine Trickkiste des Monetarismus ersetzen kann.
Als Ende der sechziger und zu Beginn der siebziger Jahre die große Diskussion über den Monetarismus begann (M. Friedman auf der 80. Jahrestagung der American Economic Association im Dezember 1967), sprach man von einer monetaristischen Gegenrevolution, nämlich gegen den bis dahin vorherrschenden Keynesianismus. Die keysianische Lehre war von der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre inspiriert, die gekennzeichnet war durch weltweite Nachfrageschrumpfung, sinkende Preise und Löhne und eine (gerade deswegen) ziemlich intakte Geldillusion. Keynes selbst sah voraus, dass seine Lehre auf andere Situationen schlecht passen würde. Er sagte in den 30er Jahren: „Ich prophezeie, dass im Jahre 1950 alle Regierungen der Welt sich mit meinen Ideen und Vorschlägen befassen werden; aber dann werden natürlich inzwischen die Probleme ganz anders sein und meine Ideen werden nicht überholt, sondern gefährlich sein.“ Wie Recht hatte er mit dieser Voraussage!
Der Neo-Keynesianismus hat sich nie von der Vorliebe für „deficit spending“ und „Cheap money“ lösen können und ist an der von ihm selbst geförderten chronischen Nachkriegsinflation und un dem damit einhergehenden Verlust der Geldillusion (vor allem bei den Arbeitnehmern) gescheitert. Nichts kennzeichnet besser den Bewusstseinswandel auch der Politiker als der folgende Satz im Kommuniqué des Londoner Wirtschaftsgipfels von 1977: „Die Inflation ist keine Abhilfe gegen Arbeitslosigkeit, sie ist im Gegenteil eine ihrer Ursachen.“ In der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere in der Bundesbank haben wir schon seit den fünfziger Jahren konsequent die Auffassung vertreten, dass man durch mehr Geldausgaben, durch Inflation, keine Mehrbeschäftigung erkaufen kann, jedenfalls nicht auf Dauer, und dass eine konsequente Stabilitätspolitik die beste Grundlage für solides Wachstum ist.
Emminger in einem persönlichen Schreiben an den Autor: „Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich seit fast 20 Jahren ziemlich enge Kontakte mit Milton Friedman gehabt habe, obwohl wir von Anfang an in einigen Punkten verschiedener Meinung waren. Ich kann meine Beziehungen zu ihm fast als „freundschaftlich“ bezeichnen…..
Trotz unserer stets offen diskutierten Meinungsunterschiede lud mich Professor Friedman 1979 nach Chicago ein, um an seiner damaligen Fernsehserie über „Free to choose“ mitzuwirken, und zwar bei dem der Geldpolitik gewidmeten Teil. Ich war dort der einzige Ausländer. Er führte unsere Geldpolitik als die einzig erfolgreiche eines ‚größeren’ Landes an.“ (11.4.86). Ihr Otmar Emminger!
Hummrich und die Wacht am Main
(ein Szenario)
Für die „Wacht am Main“ steht seit Jahren Günther Hummrich im Rentenhändler-Saal der Frankfurter Börse. Er ist der Degen der Bundesbank am Kapitalmarkt. Mit drei Kollegen operiert er im Namen der Zentralbank, kauft und verkauft im Auftrag der Bundesbank öffentliche Anleihen, Anleihen des Bundes, der Bahn und der Post. Er betreut aber auch zur „Kurspflege“ Emissionen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Lastenausgleichsbank, die beide Staatsbanken sind, also dem Bund gehören. Seine Geschäftspartner sind die vier Makler, die wenige Schritte vom Bundesbank-Büro entfernt, rechts hinter der Rampe, mit diesen öffentlichen Anleihen makeln, Angebote von den Händlern entgegennehmen und Käufer für die wertvolle Ware suchen. Sie gleichen, und das ist ihre Aufgabe, Angebot und Nachfrage aus. Für ihre Bemühungen kassieren auch sie Courtage. Je besser die Umsätze laufen, umso besser sind die Einnahmechancen, genau so wie bei den Kollegen am Aktienmarkt. Mit Hummrich müssen sie sich von Amts wegen gutstellen. Aber sie tun es auch von ganzem Herzen des Geschäftsmannes, abgesehen davon, dass sie ihn, Hummrich, und seine trockene Art hoch schätzen und manchen Spaß mit ihm treiben.
Hummrich hat eine doppelte Aufgabe: erstens muss er die Kurse der ihm anvertrauten Anleihen pflegen. Der Bund als Emittent (aber auch die andere Großkundschaft) möchte nicht, dass der Kurs seiner Papiere täglich wie ein Lämmerschwänzchen hin- und herzappelt. Er soll ruhig liegen und nur gemächlich auf- und abwogen, wie es der breite Strom der Zinsentwicklung verlangt. Zur Kurspflege wird Material benötigt. Dazu gehören die Millionen, die beim Ankauf herein kommen. Aber schon ganz zu Anfang reserviert sich die Bundesbank bei jeder Emission einen bestimmten Betrag – 20, 30 oder 50 Millionen DM. Zur besseren Spekulanten-Abwehr bevorzugt der Bund neuerdings sogenannte Wertrechtsanleihen, bei denen die einzelnen Anleihestücke nicht ausgedruckt werden. Wertrechte werden dem Käufer gutgeschrieben. Der Vorteil liegt einerseits in der Ersparnis der Druckkosten, aber insbesondere in der Abwehr des ufrieden s. Steuer hinterziehende Geldschneider und ausländische D-Mark-Spekulanten können so besser abgewehrt werden. Tafelgeschäfte heißen die über den Tresen abgewickelten Wertpapierverkäufe oder auch Koffergeschäfte. Es ist nämlich Mode geworden, Wertpapiere und Bargeld kofferweise nach Luxemburg, in die Schweiz oder Frankreich zu schleppen, nachdem man sich vorher bei der eigenen Bank damit eingedeckt hat.
Damit hat Hummrich aber nichts zu tun. Er und seine Kollegen würden sich längst zu Tode geschleppt haben, wollten sie ihre Anleihegeschäfte physisch abwickeln. Sind es Wertrechte, bei denen sie intervenieren, dann handelt es sich um elektronische Buchungsvorgänge nach dem Kauf an der Händler-Rampe. Sind es aber ausgedruckte Stücke, werden die Anleihen auch nicht bewegt, sondern entsprechende Gut- und Lastschriften über die Wertpapiersammelbank ausgetauscht, die dann in ihrem Keller die Papiere den jeweiligen Besitzern zurechnet und den Verkäufern abzieht.
Neben der Kurspflege hat Hummrich eine noch viel wichtigere Aufgabe. Er muss Offenmarktpolitik betreiben. Mit seinen Wertpapierkäufen und –verkäufen versucht er den Kapitalmarkt in eine bestimmte Richtung zu drängen. Sicherlich ist das nicht seine eigene Politik, die er so betreibt. Er weiß oftmals gar nicht, ob er gerade im Auftrag und für Rechnung der Emittenten Kurse pflegt, oder aber im Auftrag seiner Oberen und für Rechnung der Bundesbank Offenmarktpolitik betreibt.
Die Geldpolitik der Deutschen Bundesbank macht natürlich der Zentralbankrat. Nach den jeweiligen Zentralbankratsbeschlüssen setzt dieses Direktorium in persona von Prof. Claus Köhler den Hauptabteilungsleiter, Kurt Andreas, von seinen Absichten in Kenntnis. Es geht also um ufrieden ste über die Börse. Andreas bespricht sich mit seinen Abteilungsleitern und setzt Walter Reinhardt auf die Schiene, der dann die gewünschte Marschrichtung Günther Hummrich verklickert. Der Instanzenweg von oben nach unten kann Tage dauern. Aber es geht auch in Minuten.
Um 12.30 h stellt Hummrich bei seinen Maklern fest, dass ein sehr großes Angebot seitens der Kundschaft vorliegt. Viele Banken wollen eine ganze Reihe von Rentenwerten in hohen Volumina verkaufen. Alles deutet auf Zinssteigerungen hin. Hummrich winkt seinen Kollegen Wolfgang Karbach herbei: „Mach‘ du mal weiter, aber nicht in diesen und jenen Bundesanleihen.“ Zu Makler Faust: „Wir stoppen hier. Ich bin bald wieder zurück.“ Hummrich informiert Reinhardt. Dieser gibt Meldung an Andreas und stellt sofortigen Kontakt zu den Rentenhändlern der Landeszentralbanken in den übrigen sieben deutschen Börsen her und befragt sie: „Wie sieht’s bei Euch aus?“ „Krasser Angebotsüberhang.“ Reinhardt addiert auf. Es geht über 100 Millionen DM. Selbst der so unterkühlt erscheinende Andreas wagt sich aus seiner emotionellen Reserver heraus: „Was ist denn eigentlich los,“ faucht er? Kurzes Briefing mit Reinhardt. Andreas spricht sich mit Claus Köhler ab, das dafür zuständige Direktoriumsmitglied. Die Ringleitung Köhler – Schlesinger (Chefvolkswirt und Vizepräsident) – Pöhl funktioniert. Die Absprache über die Politikänderung, zumindest der Nuancen, klappt in einer Minute. In sehr schwierigen Fällen wird eine adhoc-Direktoriumssitzung einberufen. Dann wetzt der Leiter des Präsidialbüros, Rüdiger von Rosen, von Tür zu Tür: „Der Chef bittet zu einem kurzen Gespräch.“
Nach 12 Minuten wissen Hummrich und die Kollegen in den Börsenboxen der Landeszentralbanken, was sie zu tun oder zu lassen haben. Entweder kaufen sie zu unveränderten Kursen jede Menge auf oder lassen die Preise der Obligationen abgleiten. In jeder dieser Aktionen liegt eine zinspolitische Entscheidung. Kauft Hummrich jede Menge des angebotenen Materials zu unveränderten Kursen, soll das Zinsniveau auf der bis dahin geltenden Basis gehalten werden. Läßt die Bundesbank den Marktkräften freien Lauf, drückt das Überangebot auf den Kurs. Dabei ändert sich der fest vereinbarte Zinssatz einer achtprozentigen Bundesanleihe nicht, auch nicht ihr nominaler Wert von 100 DM. Wenn aber der Kapitalmarktzins auf zehn Prozent geht, muss bei niedriger (als 10 Prozent) verzinsten Anleihen der Kurswert sinken, zum Beispiel auf 80 Mark. So entsteht an der Börse die Kuriosität, dass 100-Mark-Anleihen zu 80 DM zu haben sind. Eines, das Wichtigste, ist aber justiert: die Rendite. Hummrich hat jetzt Order erhalten. Er kommt zu Faust zurück: „Wir machen weiter!“ der gewiefte Hummrich lässt sich nicht in die Karten gucken. Er camoufliert schon die Taktik. Die Strategie seiner Oberen erkennt er diesmal zunächst selbst nicht. Und wenn er sie Tage später erahnt, schweigt er. Schweigen ist das halbe Bankerleben – in der Bundesbank so wie so.
Offenmarktpolitik historisch
Kurt Andreas, Hauptabteilungsleiter Geld und Kredit bei der Bundesbank, hat das Schweigen einmal gebrochen. Im Geschäftsbericht 1980 lieferte er einen historischen Abriss über die Offenmarktpolitik. Während der ersten 15 Wiederaufbaujahre des deutschen Rentenmarktes – seit der ersten Bundesanleihe 1952 – intervenierte die Bundesbank an den Börsen ausschließlich im Auftrag und für Rechnung der Emittenten öffentlicher Anleihen, niemals auf eigene Rechnung. Zu Käufen von Anleihen des Bundes, der Bundespost und der Bundesbahn auf eigene Rechnung kam es in nennenswertem Umfang erstmals im Herbst 1967, erinnert sich Andreas. Zu solchen Käufen ist die Bundesbank nach § 21 des Bundesbank-Gesetzes ermächtigt, jedoch mit der Auflage, dass die Offenmarktgeschäfte der Regulierung des ganz kurzfristigen Geldmarktes dienen. Die Bundesbank muss also im Falle des Erwerbs von Wertpapieren primär stets die Bereitstellung zusätzlicher Gelder (Liquidität) im Bankenapparat bezwecken. Eine ausgeprägte Phase solcher Politik war die Zeit der Rezession im Jahre 1975. Die Bundesbank sah sich seiner Zeit zur verstärkten Fortführung ihrer auflockernden Geldpolitik zufrieden, was unter anderem eine spürbare Liquiditätsanreicherung bei den Banken erforderte. Da sich gleichzeitig ein lähmender Zinspessimismus breit machte, schaltete die Bundesbank im Spätsommer 1975 ihre Liquiditätsbereitstellung auf den definitiven Ankauf von Anleihen der „Bundesemittenten“ über die Börse um. Dies hatte die erwünschte Folge, dass sich die konjunkturell falschen Zinssteigerungstendenzen bald als „behebbares Stimmungstief“ am Rentenmarkt erwiesen.
Die Zentralbank hatte seinerzeit Anleihen der Bundesemittenten von über 7,5 Milliarden DM erworben. Am Ende dieser Periode der konsequenten Nutzung ihrer offenmarktpolitischen Befugnisse hatte das Haus Pöhl mehr als ein Fünftel der damals umlaufenden Anleihen der „Bundesemittenten“ in ihrem Bestand. Aber schon im darauf folgenden Jahr konnte es seinen Wertpapierberg in die Märkte wieder einspeisen. – Im Gegensatz zur Praxis im Jahre 1975 hat die Bundesbank ihre Interventionen und/oder Offentmarktkäufe von Wertpapieren später aber niemals mehr zu unveränderten Kursen vorgenommen, sondern sich der jeweils herrschenden Tagestendenz lediglich im Rahmen des für richtig erachteten Maßes „entgegen gelehnt.“ Kurs glättende Transaktionen, die jedoch niemals gegen den Trend oder gar zum Zwecke der Trendumkehr vorgenommen worden sind, bildeten die Regel.
An der hier kurz skizzierten Entwicklung der „Regulierung“ des Börsenhandels von Anleihen der Bundesemittenten durch die Bundesbank im Zeitverlauf ufri sich unschwer der Bedeutungswandel der Geschäfte erkennen. Die zunächst nur der Kurspflege dienende Beteiligung der Bundesbank an den Börsengeschäften wuchs im Zusammenhang mit dem kreditpolitischen Einsatz des Offenmarktinstruments schubartig in Größenordnungen hinein, die früher kaum vorstellbar gewesen sind. Die ständige Präsenz der Bundesbank an den Börsen führte mit anderen Worten im Laufe der Zeit zur Ausbildung eines weit greifenden, eigenständigen Interventionsinstruments, wobei schon die Rücksicht auf das stark gewachsene Interventionsvolumen eine ständige Ausrichtung der Strategie auch an kredit- und kapitalmarktpolitischen Erfordernissen nahe legt. Die Bundesbank folgt dem Grundsatz, möglichst alle Wertpapiergeschäfte über die Börsen vorzunehmen, um stets die Gewissheit zu haben, dass die Interventionen die größtmögliche Kurswahrheit und Transparenz herstellen. Andreas weiß, wovon er spricht. Er spielt auf dem Offenmarktinstrument virtuos und hat mit diesen Ausführungen den Börsianern gezeigt, wo hier die Kniffe liegen.
Gentlemen Agreements
Gegenüber der Rampe für die Makler inländischer Obligationen arbeiten hinter einer ähnlichen Brüstung die „Ausländer.“ Es sind natürlich deutsche Makler, die hier agieren. Sie handeln aber mit ausländischen D-Mark-Anleihen. So komfortable Kursstützungsaktionen wie bei den Bundesanleihen gibt es hier nicht. Nur die Deutsche Bank pflegt ihre beste Kundschaft. Alles Übrige bleibt der Entwicklung auf den Märkten überlassen. Geht es der D-Mark gut, florieren die Auslandsanleihen. Mickert die deutsche Währung im internationalen Kursvergleich dahin, haben auch sie es schwer. Da aber die Bundesbank in alles, was Geld heißt, die Nase stecken muss – das ist ganz gewiss ihre Pflicht – kann ihr die Entwicklung bei den Auslandsanleihen nicht ganz gleichgültig sein. So schließt sie zur Regelung dieser Märkte mit dem deutschen Bankgewerbe auch schon mal Gentlemen Agreements ab.
Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giro-Verbandes hat das hässliche Kind dann auch beim Namen genannt. Helmut Geiger bezeichnete diese Art von Vereinbarungen der deutschen Banken mit der Bundesbank als eine subtile Form des Markteingriffes. Die Maßnahme, vorübergehend auf den Kapitalexport über DM-Auslandsanleihen zu verzichten, „ist insofern Gift“, meint Geiger. Das Haus Pöhl freut sich dagegen: „Das Agreement hat erwartungsgemäß dazu beigetragen, den Kapitalabfluss zu begrenzen.“ In einem Schreiben an die „sehr geehrten Herren“ des deutschen Kreditgewerbes bedanken sich Präsident Pöhl und Bundesbankdirektor Köhler für die Kooperation. Sie wollen auch künftig nicht ganz auf das „Gift“ verzichten. „Angesichts der veränderten Zinssituation erscheint es uns nicht mehr notwendig, Sie um eine Verlängerung der mit uns getroffenen Absprache zur Begrenzung der langfristigen Auslandskreditgewährung zu bitten,“ schreiben Pöhl und Köhler. „Wir würden es jedoch sehr begrüßen, wenn sich die deutschen Kreditinstitute auch künftig Zurückhaltung bei Kreditgewährung an ausländische Kreditnehmer auferlegen würden.“
Für Realkreditinstitute, Hypothekenbanken zum Beispiel, gilt die dem Sinn nach gleiche Vereinbarung. Auch sie sollen die ihnen erlaubte Auslandskreditvergabe im Betrage von mehr als zehn Millionen Mark möglichst unterlassen. Zur marktwirtschaftlichen Ordnung aber, mahnt der Verband öffentlicher Banken, gehört freier Kapitalverkehr ebenso wie freier Güterverkehr. Dass die Bundesrepublik dieses Prinzip weiterhin strikt vertritt und auch in schwierigen wirtschaftlichen Situationen durchzuhalten gedenkt, sollte gegenüber dem Ausland zufrieden stellend klar gemacht werden. „Dazu gehört auch, dass die Kreditinstitute als unmittelbar Betroffene gegenüber ihren ausländischen Kunden nicht länger den Eindruck entstehen lassen können, sie trügen Kapitalverkehrsbeschränkungen auf der Basis eines Gentlemen Agreements“ mit. So die öffentlichen Banken.
______________________________________________________________________________
Wehnelts Privatbücherei:
10 Jahre Euro –Wie er wurde, was er ist
Hoechst – Untergang des deutschen Weltkonzerns
Der PreußenClan (Familiensaga)

Stay In Touch