Credendo: Trotz der angeschlagenen

Weltwirtschaft wurde das Jahr mit einem

Konzerngewinn von 20,5 Millionen Euro

abgeschlossen

Wiesbaden  (22. 6.17) – Die Weltwirtschaft befindet sich seit einigen Jahren in einer schwierigen Phase und 2016 war keine Ausnahme. Credendo hat dieser Entwicklung mit lediglich 5 Hochstufungen des mittelfristigen politischen Risikos gegenüber 25 Herabstufungen Rechnung getragen. Rohstoff exportierende Länder litten vor allem unter den anhaltend niedrigen Preisen in diesem Sektor, besonders wenn sie, wie die meisten Ölstaaten, keine ausreichende Diversifizierung ihrer Einnahmequellen aufwiesen. Gewinner der Niedrigpreisphase waren Rohstoffimporteure wie Indien und Marokko. Sie profitierten von einer Verbesserung ihrer Leistungsbilanz und konnten ihre Ölsubventionen reduzieren und damit den öffentlichen Haushalt stärken.

 

Nach einem schlechten Jahr 2015 stellte Credendo 2016 bei den kurzfristigen Risiken größere Chancen fest, was sich in 26 Hochstufungen und lediglich 15 Herabstufungen widerspiegelt. Nahezu alle Regionen, der Nahe Osten und Nordafrika ausgenommen, konnten eine positive Entwicklung erzielen.

Gleichzeitig sorgten die zunehmende Verschuldung der Schwellenländer, der Brexit, die Wahl des neuen US-Präsidenten sowie der Terrorismus in der Türkei und in Subsahara-Afrika unter Marktteilnehmern für größere Besorgnis. Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: Asien erwies sich erneut als die robusteste Region, wobei Myanmar besonders hervorzuheben ist. Dank der demokratisch gewählten Regierung und der laufenden Reformen erhielt das Land von Credendo erstmals ein Upgrade.

Die wirtschaftlichen und politischen Aussichten für 2017 sind derzeit noch ungewiss, da die Folgen verschiedener politischer Schocks, etwa des Brexits oder der Wahl Donald Trumps in den USA, noch nicht vollständig absehbar sind. Auch die sich zunehmend durchsetzende Erhöhung der Leitzinsen sowie der Konflikt im Nahen Osten geben Anlässe zur Beunruhigung. Die Rohstoffpreise weisen hingegen wieder eine steigende Tendenz auf und China erwartet ein Wachstum von 7 %.

 

Ergebnisse von Credendo

 

„2016 war für Exporteure wieder ein Jahr großer Turbulenzen, und das spiegelt sich teils in unseren Zahlen wider“, erklärt Dirk Terweduwe, Group Chief Executive Officer. „Trotz einer gestiegenen Anzahl Schadenfälle konnte Credendo das Jahr mit einem Konzerngewinn von 20,5 Millionen Euro abschließen, was einen Anstieg von über 11 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr bedeutet“, so Dirk Terweduwe weiter. „Credendo möchte seine Rolle als starker Exportpartner unterstreichen, indem wir nicht nur auf mehr Personal setzen, um eine individuelle Betreuung zu ermöglichen, sondern auch, indem wir unseren Kunden in wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten die ihnen zustehenden Leistungen zuverlässig auszahlen.“

Kennzahlen 2016:

 

>    Trotz eines negativen versicherungstechnischen Ergebnisses und einer gestiegenen Anzahl Schadenfälle schloss Credendo das Jahr mit einem Konzerngewinn von 20,5 Millionen Euro ab

>    Die Gruppe versicherte Transaktionen im Wert von 80 Milliarden Euro, was einen leichten Rückgang von 4 Milliarden Euro gegenüber 2015 bedeutet

>    Die Beitragseinnahmen beliefen sich auf 370 Millionen Euro

>    Das Eigenkapital stieg um 16 Millionen Euro auf 2,392 Milliarden Euro und die Gruppe hat keine Schulden

>    Die Bilanzsumme überschritt erstmalig die 4-Milliarden-Euro-Marke

 

Kundenservice auf allerhöchstem Niveau

 

Nach der ersten Rebranding-Kampagne im November 2013, bei der mit der Ergänzung „member of the Credendo Group“ erstmalig der Markenname Credendo eingeführt wurde, operieren nun alle Tochtergesellschaften der Gruppe seit dem 1. Januar 2017 unter einem Namen: Credendo. Damit unterscheiden sich die verschiedenen Gesellschaften künftig nur noch durch ihre Tätigkeitsfelder. Die Auflösung der historischen Bezeichnungen führte darüber hinaus zu einer neuen Gruppenstruktur.

 

Eine neue Website, die die ehemals zehn separaten Internetauftritte bündelt, soll den starken Teamgeist unterstreichen: www.credendo.com. Da hochwertiger Kundenservice ganz klar im Fokus steht, wurde als Herzstück der neuen Website ein „product wizard“ entwickelt, damit Kunden ohne Umwege zum richtigen Produkt geleitet werden. In diesem Rahmen wurde ebenfalls der Aktionsplan Get Ready ins Leben gerufen. Er hat eine Dauer von drei Jahren (2016-2018) und spielt für die weitere Entwicklung der Gruppe eine maßgebliche Rolle. Dirk Terweduwe erklärt: „Der Plan stützt sich auf vier Pfeiler: Erstens sind und bleiben wir aktiv in den Bereichen Kreditversicherung und Versicherung politischer Risiken. Ergänzend hierzu wurde mit dem Bestellerkredit Credendo ein gänzlich neues Produkt auf den Markt gebracht. Des Weiteren stärken wir auch unsere geographische Präsenz und setzen auf neue IT-Systeme, denen zur Verbesserung unserer „operational excellence“ eine besondere Bedeutung zukommt. Viertens wurden pro Gesellschaft und Abteilung spezielle Aktionspläne erstellt, und das Arbeiten mit konkreten Zielvorgaben macht Leistungen deutlicher messbar. Wir haben damit ausgesprochen anspruchsvolle und spannende Jahre vor uns, doch wir nehmen diese Herausforderung gerne an, damit unsere Kunden von Service auf allerhöchstem Niveau profitieren.“