VDA: Deutscher Pkw-Markt legt im April zu
Berlin (3.5.18) – Im April wurden in Deutschland 314.100 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings standen zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung als im April 2017. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich März/April wurde das Vorjahresniveau um 2 Prozent übertroffen. Seit Januar wurden 1,2 Mio. Pkw neu zugelassen. Das ist ein Zuwachs von 5 Prozent und entspricht dem höchsten Marktvolumen in den ersten vier Monaten eines Jahres seit 2009. Der Dieselanteil bei den Neuzulassungen lag von Januar bis April bei 32,6 Prozent (Vorjahr: 42,3 Prozent).
Auch der Auftragseingang aus dem Inland ist positiv: Im April übertrafen die inländischen Bestellungen den Vorjahresmonat um gut 4 Prozent. Seit Januar beträgt der Zuwachs rund 1 Prozent. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im April knapp 5 Prozent über dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn gingen gut 4 Prozent mehr Aufträge ausländischer Kunden ein.
Die Exporte legten im April – ebenfalls begünstigt durch den Kalendereffekt – deutlich zu. Die Ausfuhren stiegen um 11 Prozent. Es wurden 381.000 Fahrzeuge exportiert. Im Zeitraum von Januar bis April wurden 1,5 Mio. fabrikneue Pkw an ausländische Kunden ausgeliefert (-3 Prozent).
Analog zu den Exporten entwickelte sich auch die Pkw-Produktion gut. Im abgelaufenen Monat liefen 487.600 Pkw von den Bändern der deutschen Werke, ein Plus von 8 Prozent. In den ersten vier Monaten wurden 1,9 Mio. Pkw gefertigt (-3 Prozent).

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