Goldpreis im absoluten Jahrestief

Delmenhorst (22.5.18) – Der Goldpreis: steht mit weniger als 1.300 Dollar pro Feinunze zurzeit auf seinem absoluten Jahrestief. Viele Medien diskutieren bereits über diesen angeblich erheblichen Einbruch. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG, ordnet die Schwankungen im Goldkurs jedoch weitaus weniger dramatisch ein:

„Bei Gold wird immer schnell von einem Einbruch gesprochen, wenn der Preis um wenige Prozent nachgibt. Bei Aktien würde man hier von normalen Tagesschwankungen sprechen. Dies ist zwar ein großes Kompliment für Gold, da es folglich bedeutet, dass man stets von einem sehr stabilen Preis ausgeht. Nichtsdestotrotz wird das meiste Gold an der Börse in Papierform und nicht physisch gehandelt, sodass einzelne Großorders oder Großverkäufe den Preis problemlos um ein bis zwei Prozent schwanken lassen können. Entscheidend ist bei der Bewertung immer auch das berücksichtigte Zeitfenster. Der Blick auf einen 3-Monats-Chart führt erwartungsgemäß zu anderen Werten und Relationen als ein 12-Monats-Rückblick.“