CrowdStrike: Zu langsam, um Hackern das Handwerk zu legen – Unternehmen weltweit benötigen über sechs Tage, um Hacker aus ihren Systemen zu verbannen
Hamburg (21.11.19) – CrowdStrike (Nasdaq: CRWD), ein führender Anbieter von Cloud-basiertem Endgeräteschutz, gab die Veröffentlichung des CrowdStrike Global Security Attitude Survey 2019 bekannt, die vom unabhängigen Forschungsunternehmen Vanson Bourne erstellt wurde. Im Rahmen der Studie wurden 1.900 hochrangige IT-Entscheidungsträger und IT-Sicherheitsexperten in den USA, Kanada, Großbritannien, Mexiko, dem Nahen Osten, Australien, Deutschland, Japan, Frankreich, Indien und Singapur aus allen wichtigen Industriesektoren befragt. Der Bericht befasst sich mit den Einstellungen und Überzeugungen der Cybersicherheitsverantwortlichen und ermittelt, wie sie sich gegengut ausgestattete nationalstaatliche Angreifer behaupten.
Die Umfrage ergab, dass Unternehmen weltweit im Durchschnitt über
sechs ganze Tage (insgesamt 162 Stunden) benötigen, um Cyberangriffe
zu entdecken, auszuwerten und zu beheben. Durchschnittlich brauchen
sie 31 Stunden, um einen Cyberangriff einzudämmen, nachdem sie ihn
erkannt und untersucht haben. Infolgedessen gibt die Mehrheit der
Befragten (80%) an, dass sie in den letzten zwölf Monaten nicht in
der Lage waren, Eindringlingen in ihrem Netzwerk den Zugriff auf ihre
Zieldaten zu verwehren. Die Ursache hierfür sehen 44 Prozent in einer
langsamen Erkennung.
Unternehmen aus den wichtigsten Branchen weltweit sind folglich nicht
ausreichend darauf vorbereitet, innerhalb der Breakout-Zeit auf
Angriffe der größten Cybergegner zu reagieren. (Breakout-Zeit = die
kritische Zeitspanne, die ein Eindringling benötigt, um in weitere
Systeme eines Netzwerks vorzudringen, nachdem er den ersten Endpunkt
kompromittiert hat). Zukunftsorientierte Unternehmen sollten
versuchen, so gut wie möglich die 1-10-60-Regel zu beherzigen:
Bedrohungen in einer Minute erkennen, in zehn Minuten untersuchen und
in 60 Minuten beheben.
Einige der wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind:
– Derzeit kommen 95 Prozent der Befragten nicht annähernd an diese
Best Practice-Empfehlung heran.
– Nur 11 Prozent der befragten Unternehmen können einen
Eindringling in weniger als einer Minute erkennen, nur neun
Prozent können einen Vorfall in zehn Minuten untersuchen, nur 33
Prozent können einen Vorfall in 60 Minuten eindämmen, und nur
fünf Prozent können alle drei Maßnahmen in der empfohlenen Zeit
durchführen.
– Obwohl 86 Prozent die einminütige Erkennung als „Game-Changer“
der Cybersicherheit für ihr Unternehmen ansehen, ist die
Erkennung von Eindringlingen für nur 19 Prozent der Befragten
der primäre Schwerpunkt in der IT-Sicherheit.
Der Global Threat Report 2019 von CrowdStrike (http://ots.de/pBTEpr)
bietet Unternehmen wertvolle Einblicke in die verschiedenen
Breakout-Zeiten von Cyberkriminellen. Der Bericht zeigt, dass
russische Angreifer die schnellsten aller Cyber-Akteure sind und in
weniger als 19 Minuten von ihrem ursprünglichen Startpunkt aus
agieren können. Die langsamsten Gegner (eCrime-Akteure) benötigen
knapp zehn Stunden. Somit zeigt die Global Security Attitude Umfrage,
dass die Unternehmen nicht in der Lage sind, die aktuell operierenden
großen Cybergruppierungen zeitnah zu erkennen, zu verstehen oder zu
unterbinden, um Bedrohungen für die eigenen Organisationsnetzwerke zu
verhindern.
Die Bedenken der Unternehmen bezüglich der Art der Angriffe waren
im Bericht auch unterschiedlicher Natur. Zu den wichtigsten
Erkenntnissen gehören:
– 2019 gaben 34 Prozent der Befragten an, bereits mehrfach Opfer
eines Angriffs auf die Software-Lieferkette geworden zu sein (im
letzten Jahr oder davor). Diese Zahl hat sich im Vergleich zu
2018 (16 Prozent) somit mehr als verdoppelt. Konträr dazu ist
jedoch die Angst vor Angriffen auf die eigene Lieferkette von 33
Prozent (in 2018) auf 28 Prozent gesunken.
– In gleicher Weise hat sich auch die Zahl der Unternehmen, die
Lösegelder zahlen, um die bei einem Angriff auf die Software-
Lieferkette verschlüsselte Daten wiederherzustellen, von 14
Prozent auf 40 Prozent fast verdreifacht. Die Analyse zeigt,
dass über 50 Prozent der Lebensmittel- und Getränkeindustrie,
des Gastgewerbes sowie der Unterhaltungs- und Medienindustrie in
den letzten zwölf Monaten Lösegelder gezahlt haben.
– Durchschnittlich 83 Prozent der Befragten glauben, dass
nationalstaatlich initiierte Angriffe eine klare Gefahr für
Unternehmen in ihrem Land darstellen, wobei Indien (97%),
Singapur (92%) und die USA (84%) sich am stärksten durch
nationalstaatliche Angriffe bedroht sehen.
„Egal woran es liegt – am Wille, zu handeln oder an der Fähigkeit,
angemessen zu handeln – es gelingt den Unternehmen nicht, die
Reaktionsgeschwindigkeit zu erreichen, die erforderlich ist, um
anspruchsvolle nationalstaatliche Gegner, die auf alle Arten von
Organisationen abzielen, zu erkennen“, sagt Thomas Etheridge, Vice
President von CrowdStrike Services. „Es besteht nach wie vor ein
großes Vertrauen in die bestehende Legacy-Infrastruktur. Diese wird
allerdings den heutigen Sicherheitsanforderungen, die einen
ganzheitlichen Ansatz erfordern, um Bedrohungen zu stoppen, nicht
gerecht. Zukunftsorientierte Unternehmen sollten deshalb einen
plattform-basierten Ansatz verfolgen, der den Teams umfassende
Transparenz und Schutz bietet, um ein breites Spektrum an
Sicherheits- und Betriebsanforderungen zu erfüllen.“
CrowdStrike Falcon wurde als einzige transformative Cloud-native
Single-Agenten-Lösung entwickelt und setzt einen neuen Standard in
der Endpunkt-Sicherheit. Heute integriert die Falcon-Plattform 11
Cloud-Module, die sich über mehrere Funktionen erstrecken, darunter
Endpoint-Sicherheit, Sicherheitsvorgänge und Bedrohungsinformationen,
um den Kunden den umfassenden Schutz zu bieten, der notwendig ist, um
die komplexen Angriffe der heutigen Zeit zu verhindern. Der
einzigartige Ansatz von CrowdStrike beginnt mit einem intelligenten
leichtgewichtigen Agenten, der eine reibungslose Bereitstellung der
Plattform ermöglicht. Der Agent ermöglicht es Kunden, die Technologie
schnell für jeden Workload mit mehreren Endpunkten einzusetzen und
Daten in die Cloud zu übertragen, ohne die lokalen Erkennungs- und
Präventionsfunktionen zu beeinträchtigen.

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