Frankfurt/Main (14.1.15)/PK – Hand auf’s Herz: Haben Sie schon jemals etwas von CSOP Source FTSE China A50 UCITS ETF oder von iShares MSCI World Quality Factor UCITS ETF oder vielleicht vom Lyxor UCITS ETF JPX-Nikkei 400 gehört? Nicht?! Macht nichts. Was wie aus dem Handbuch der Hohen Schule der Geldanlage klingt, sind Produktneuheiten nicht nur, aber auch aus dem Hause der Deutschen Bank-Tochter Deutsche Asset & Wealth Management Deutsche AWM. Vorgestellt wurden sie im vergangenen Jahr. Bei diesen Produkten handelt es sich um Exchange Tradet Funds, um ETFs, also um Instrumente, in die Sie Geld anlegen und – wenn’s gut läuft – am Ende sogar eine ordentliche Rendite erzielen können. Das geht natürlich auch mit einer Unmenge anderer Anlageprodukte, aber eben auch mit ETFs. Bislang fristen ETFs noch ein Mauerblümchendasein.
Doch die Deutsche AWM ist davon überzeugt, dass sich das ändern und der Markt der ETFs weiter kräftig wachsen wird. So wie in den zurückliegenden Jahren. Denn immer mehr Sparer lassen sich von den vergleichsweise niedrigen Verwaltungs-Kosten der ETFs locken. Diese Kosten sind deshalb so niedrig, weil die ETFs kurzerhand solche Wertpapiere bündeln, die in mehr oder weniger bekannten Indizes enthalten sind. Auf diese Weise werden die bei normalen Investmentfonds anfallenden hohen Kosten für das Management eingespart. Ein Beispiel: ETFs auf den Deutschen Aktienindex Dax spiegeln genau die 30 im Dax gelisteten Aktien wider, legen das ihnen anvertraute Geld dort an. Und zwar genauso wie die 30 Dax-Aktien gewichtet sind. Wer also ETFs auf den Dax kauft, entscheidet sich für Allianz-, Daimler-, BASF und Adidas-Aktien und all‘ die übrigen Dax-Titel. Das klingt für die meisten Sparer halbwegs vertraut. Dumm nur, dass die ETFs so sperrige Namen haben und damit auf viele Otto-Normal-Anleger eher abschreckend als attraktiv wirken. Ein Hingucker sind sie aber trotzdem allemal. Beim nächsten Gespräch mit Ihrem Bankberater sollten Sie ihn einfach mal darauf ansprechen. Egal, ob Sie Sparkassen- oder Bankkunde sind. Vielleicht ist ja etwas Passendes für Sie dabei. Derzeit gibt’s etwa 1400 ETFs.

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