Frankfurt/Main (16.4.15)/PK  – Von der nördlichen auf die südliche Seite der Mainzer Landstraße im Frankfurter Bankenviertel zu wechseln, so wie es die Filiale der GLS Bank getan hat, gleicht offenbar einem tiefgreifenen Kulturwandel. Drüben gehörte der Frankfurter Ableger der ältesten deutschen sozial-ökologischen deutschen Bank noch zum feinen Frankfurter Westend, hüben zum, um es höflich auszudrücken, schäbigen Frankfurter Bahnhofs-Viertel mit hohem Rotlichtanteil. Dabei trennen den neuen Standort der GLS-Bank-Filiale lediglich 20 Meter Luftlinie von der alten Heimat.  Aber der Unterschied ist gravierend, so einschneidend, dass die Deutsche Post den Anrainern der Schäl Sick eine andere Postleitzahl gibt als den feinen Westend-Büros vis a vis. Untergebracht ist das neue GLS Domizil in einem nagelneuen mehrgeschossigen Bürogebäude, das bei der heutigen Eröffnungsfeier noch nach frischer Farbe roch, weil die letzten Handwerker just in time fertig wurden.

Filialleiter Josef Schnitzbauer hat mit seinen 12 Mitarbeitern der Frankfurter GLS-Filiale das Parterre und den ersten Stock mitsamt Sonnen-Balkon bezogen. Der Balkon weist in einen vom Verkehrslärm völlig abgeschotteten, begrünten Innenhof, der über einer Tiefgarage angelegt wurde. In dieser Tiefgarage hat die GLS-Bank lediglich einen einzigen Parkplatz angemietet. Ihre Kunden kommen mit Bahn, Bus oder Fahrrad. Daher gibt’s im Grün-Hof auch sinnvollerweise ein halbes Dutzend Fahrrad-Stellplätze.

Wie bisher schon soll die Filiale der als online-Bank agierenden GLS ein Ort der Begegnung mit den Kunden sein. Beratung schreibt die GLS – seit eh und je – groß.  Ihre Kunden sind anspruchsvoll, wollen immer ganz genau wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Sie mit Bank-Floskeln abzuspeisen, wäre sträflich. – Wir gratulieren der GLS zu ihren neuen Räumen ihrer Frankfurter Filiale.